Warum Katzen geniale Haustiere sind: 25 Gründe für eine Katze

Warum Katzen

Auch wenn sich im grünen Wahn mehr und mehr Stimmen erheben, die Tieren ihre Daseinsberechtigung absprechen und Tierhalter auf den Scheiterhaufen verbannen möchten: Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. 2018 lebten etwa 14,8 Millionen Miezen in deutschen Haushalten.

Warum Katzen, fragt man sich? Der beste Freund des Menschen soll schließlich der Hund sein, oder?

Nun: Es gibt ein ganzes Bataillon an guten Gründen für eine Katze als Haustier. Einige davon sind sicherlich mit Humor zu nehmen. Andere klingen auf Nicht-Tierfreunde garantiert ziemlich abgehoben. Schließlich sind Katzen ja nur Tiere, hm? Dennoch wird jeder Mensch, der eine Katze als seinen Freund bezeichnen kann, die folgende Liste von Gründen für mehr Miau im Leben weitestgehend abnicken können. Wer sein Leben mal mit einer Miez geteilt hat, wird in Zukunft schwerlich auf ihre Gesellschaft verzichten können.

Hier also sind die fellgigantischen 5×5 Gründe für eine Katze als Haustier!

1. Katzen sind pflegeleicht

Auch wenn beim Goldfisch die Fellpflege flachfällt und Nagetiere weniger Platz beanspruchen: Katzen sind im Kern einfach zu haltende Hausgenossen. Denn:

  1. Sie sind sauber. Körperpflege ist Katzen ähnlich wichtig wie uns Zweibeinern. Einen gesunden Stubentiger musst du nicht baden: Er wird sein Fellkleid durch regelmäßiges Putzen eigenständig sauber halten.
  2. Eine Katze, die ans Katzenklo gewöhnt ist, wird dieses im Normalfall auch zuverlässig nutzen. Erleichtert eine Miez sich in der Wohnung, steckt häufig ein fehlerhaftes Toilettenmanagement durch den Menschen oder eine Krankheit des Vierbeiners dahinter. In 29 Jahren Katzenhaltung hat noch keiner meiner Fellbeutel hingemacht!
  3. Auch wenn Katzentoilette und Kratzbaum obligatorisch sind: Davon ab brauchen Katzen viel weniger Zeug als wir Menschen gemeinhin denken. Unsere Stubentiger schlafen ebenso gern auf der Couch wie auf der Computertastatur, ziehen einfache Pappkartons nicht selten teuren Bettchen und Körben vor und können sich auch mit Papierkugeln und Klopapierrollen anstandslos beschäftigen!
  4. Wenn man weiß, wie, kann man die Katzenhaltung relativ preisgünstig gestalten. Auch hochwertiges Katzenfutter lässt sich in größeren Mengen billiger erstehen, Katzenspielzeug kann man notfalls selber machen und wer einmal in einen guten Kratzbaum investiert, hat erst einmal ein paar Jahre Ruhe mit derartigen Anschaffungen.
  5. Die Tiere sind durchaus mit einem Vollzeitjob vereinbar, sofern man Wohnungskatzen zumindest im Duo hält und sich nach der Arbeit um ausreichend Beschäftigung für die Miezen bemüht. Die meisten Katzen stecken einige Stunden ohne ihren Zweibeiner gut weg: In der Zeit hängen sie dann wahlweise mit ihrem Artgenossen ab oder schlafen.

2. Katzen sind praktische Hausgenossen

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Name: Boss. Job: Menschen-auf-Trab-Halter.

Ein Stubentiger tut nichts für seinen Zweibeiner, denkst du? Das ist Ansichtssache: Auf ihre ganz eigene Weise sind Katzen nämlich ausgesprochen gute Erzieher, Haushalter und Wachposten. Warum?

  1. Mit einer Mieze im Haus wirst du zwangsläufig ordentlicher. Katzen können nämlich alles gebrauchen, finden die einfachsten Gegenstände hochinteressant und beschäftigen sich liebend gern mit allem, was du herumliegen lässt – so lange, bis du Ordnung schaffst und deinen Krempel aus der Schusslinie bringst. Andernfalls musst du eben wöchentlich für Haargummi-Ersatz sorgen, neue Ladekabel für dein Handy kaufen oder mit Krallenlöchern in den Socken leben.
  2. Putzen und wischen sind nicht so dein Fall? Staubsaugen liegt dir auch nicht? Deine Katze hilft dir auf die Sprünge und sorgt für Anreize zum regelmäßigen Saubermachen. Haare landen gerade beim Fellwechsel in Massen auf dem Teppich, Katzenstreu fliegt im 10 Meter-Radius ums Klo herum, Futter wird durch die halbe Küche geschleppt und anschließend im Hausflur verteilt… Wer Katzen hat, wird automatisch reinlicher. Weil tägliches Saugen und Putzen zur Pflicht werden.
  3. Du verschläfst gern mal den halben Sonntag und kommst unter der Woche eher nur so semipünktlich aus dem Bett? Mit einer Katze holst du dir den einzigen modernen Wecker ohne Snooze-Funktion ins Haus. Hat Miez deinen Rhythmus erst einmal verinnerlicht, reißt sie dich zuverlässig und pünktlich aus den Federn, um (Futter zu bekommen) (gestreichelt zu werden) (Party zu machen) dir den optimalen Start in den Tag zu ermöglichen. Damit du täglich viele Stunden Zeit für den Fellbeutel hast!
  4. Insektenphobie? Kein Problem. Ein Stubentiger beseitigt mit Begeisterung unerwünschte Untermieter mit Bein-Überdosis: Fliegen, Motten, Schneider, Käfer, Spinnen – alles bekommt Hausverbot. Oder wird minutenlang bespielt und dann gefressen.
  5. Auch Katzen sind zuverlässige Alarmanlagen und melden Dinge, die ihnen komisch vorkommen. Von menschlichen und tierischen Eindringlingen bis hin zu echten Bedrohungen wie Gaslecks oder Feuer: Katzen haben einen Sinn für potenzielle Gefahren und machen ihre Menschen darauf aufmerksam, lange bevor die in der Lage sind, das Problem wahrzunehmen.

3. Katzen sind gut für die Gesundheit

Das Zusammenleben mit einem felinen Mitbewohner hat tatsächlich positive Auswirkungen auf deine körperliche und mentale Gesundheit!

  1. Katzen sind Stresskiller und damit gut für’s Kreislaufsystem. Das Schmusen mit einem Stubentiger senkt den Blutdruck. Manche Studien behaupten sogar, dass Katzenhalter ein niedrigeres Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden.
  2. Wer mit Katzen aufwächst, hat ein geringeres Allergierisiko. Von wegen, Katzen machen nur Dreck und sind schädlich für Kleinkinder! Hermetisch abgeriegelte Isolations-Kinderzimmer und tägliches Baden in Sterilium sind die wahren Killer fürs Immunsystem. 
  3. Das Schnurren unserer Katzen wirkt sich durch die Vibrationen in bestimmten Frequenzbereichen positiv auf das Knochenwachstum aus. Es kann also durchaus helfen, dir bei einer Fraktur einen schnurrenden Fellbeutel auf den Gips zu legen!
  4. Katzen spielen gerne. Am liebsten mit ihrem Zweibeiner. Damit bringen sie dich garantiert in Bewegung – und genau die geht uns heutzutage dank Bürojobs und Netflix ja gerne mal ab…  
  5. Die Tiere sind hervorragende Stimmungsaufheller und wandelnde Antidepressiva. Sie vertreiben Einsamkeit, helfen gegen Kummer und machen uns dadurch glücklicher.

4. Katzen erweitern deinen Horizont

Wer behauptet, dass man von Tieren nichts lernen könnte, liegt falsch. Katzen sind großartige Lehrmeister, die den Blick auf das Wichtige im Leben lenken und uns ein Gefühl für den Augenblick zurückgeben.

  1. Katzen machen vor, dass man im Leben auch einfach mal still sein kann. Tiere haben es nicht nötig, sich in den Vordergrund zu drängen – sie sind wie sie sind, bleiben mit den Pfoten auf dem Boden der Tatsachen und leben ihr Leben. Davon könnten einige Zweibeiner sich eine großzügige Scheibe abschneiden…
  2. Sie erinnern dich daran, dass wir nicht über der Natur stehen. Wir Menschen wollen unsere Umgebung künstlich kontrollieren und entsprechend unserer Bedürfnisse in feste Bahnen lenken. Tatsächlich leben wir aber in einem perfekten Ökosystem, das auch ohne unser Eingreifen in Balance und geregelter Ordnung existiert. Katzen sind eins mit dieser Ordnung und leben mit ihr im Einklang. Anders als wir Zweibeiner, die wir der Welt in zu vielen Fällen mehr schaden als nutzen.
  3. Katzen sind hervorragende Lehrmeister für Achtsamkeit. Sie leben im Jetzt, anstatt in der Vergangenheit zu versacken oder einer möglichen Zukunft nachzuhängen. Katzen zerdenken nicht. Katzen leben und gehen mit offenen Augen und Ohren durch die Welt.
  4. Unsere Miezen schulen den Blick auf das Wesentliche. Gut gemeintes Memo: Fashion und Netflix gehören nicht dazu! Eine Katze tut nichts, um ihr Ego zu puckern, sammelt keine Besitztümer an, mit denen sie prahlen könnte und vertrödelt ganz gewiss keine Zeit in virtuellen Welten, die den Sinn für die Realität vernebeln.
  5. Katzen bringen uns wie alle Haustiere Verantwortung bei. Mit Tieren aufzuwachsen macht Kinder zu verantwortungsbewussteren Menschen, die ihren Egozentrismus eher ablegen als solche Kandidaten, die stets nehmen konnten, aber nie geben mussten. Als Katzenhalter musst du ein Gespür für Kleinigkeiten entwickeln und lernen, dich in ein artfremdes Lebewesen hineinzuversetzen. Tiere kommunizieren anders als wir – und gerade Katzen verbergen Krankheiten und Schmerzen sehr geschickt, um sich keine Schwäche anmerken zu lassen.

5. Katzen bereichern dein Leben

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… Und verschönern die Wohnung!

Katzen sind kein Ersatz für irgendetwas – im Gegenteil. Sie sind ein gänzlich eigenes Gesamtpaket, das durch nichts zu ersetzen ist!

  1. Katzen lieben ihren Zweibeiner und suchen seine Nähe. Mit einem Stubentiger hast du immer einen haarigen Kumpel an deiner Seite. Katzen sind nicht einfach bloß Haustiere – sie sind Familie.
  2. Sie fühlen, wenn du traurig bist und trösten dich. Sie helfen dir über Verluste hinweg und heitern dich auf. Wer eine enge Bindung an seinen Fellfreund hat, wird merken, dass der Vierbeiner ein besonderes Gespür für die Emotionen seines Menschen entwickelt. Hast du Kummer, wird deine Katze versuchen, ihn zu verjagen.
  3. Stubentiger sind chaotisch-charmante Clowns, die dich jeden Tag aufs Neue zum Lachen bringen. Mit Katze brauchst du keinen Fernseher mehr. Der beste Comedian in deiner Nähe hat vier Pfoten und Fell!
  4. Katzen sind die schönsten Musen und inspirieren nicht selten die wunderbarsten Geschichten. Sie sind geheimnisvoll andersartig – aber manchmal in ihren Gefühlsäußerungen doch menschlicher als wir erahnen.
  5. Sie verjagen den Tunnelblick, den wir allzu oft im Alltagsstress entwickeln, steigern unser Wohlbefinden und machen uns zu glücklicheren Menschen. Wie bescheiden dein Tag auch gewesen sein mag – wirft dein Vierbeiner sich auf deinen Schoß und schmeißt den Schnurrmotor an, dir wird es garantiert wieder besser gehen!


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