Schnelle DIY Katzen Beschäftigung: Katzen-Pinata!

DIY Katzen Beschäftigung

Gibt’s einen besseren Tag für eine Katzenblog-Reaktivierung als den Weltkatzentag? Ich glaube nicht!

Boss, Budd, Indy und der Zweifuß melden sich also zurück – und zur Feier des Tages gibt’s eine super einfache Idee für ein DIY-Katzenspielzeug: Die Katzen-Piñata. Entsprechend der heißen Temperaturen (und weil den Vierbeinern die Optik ohnehin egal ist) verzichten wir allerdings auf aufwändige Pappmaché-Kreationen in Lamaform. Stattdessen greifen wir auf eine gewöhnliche Papiertüte zurück, füllen Snacks hinein, wickeln ein Band drum und hängen das gute Stück in Katzenhöhe auf.

Netter Bonus: Ganz nebenbei zeigen wir schreckhaften Vierpfötlern damit, dass Tütenrascheln was ganz Tolles sein kann!

Was du für die Katzen-Piñata brauchst

Katzen Beschäftigung mit Pinata
Tüte. Band. Snacks. Fertig!

Ich habe für die fixe DIY Katzen-Beschäftigung eine stinknormale Brötchentüte vom Bäcker verwendet. Zusätzlich brauchst du irgendein Band, an dem Miez sich nicht schneiden kann, wenn sie daran herumzieht und -beißt. Schließlich muss eine Piñata ja erst einmal hängen… Auch wenn sie das je nach Charakter der Miez vermutlich nicht lange tut.

Snackies und Catnip
Tüteninhalt: Snackies und Catnip.

In die Tüte hinein kommt dann der wertvolle Schatz: Leckerchen! Meine Jungs sind so vernarrt in die Cosma Snackies*, dass ich eine großzügige Portion davon hineingeschüttet habe. Hilfreich ist es gerade beim ersten Mal, wenn die Miez sieht, dass du etwas Tolles in die Tüte packst – und wenn das jeweilige Futter zusätzlich unwiderstehlich gut riecht. Nimm also ruhig das Lieblingsleckerchen, für das deine Katze töten würde! (Bitte bedenke allerdings, dass du deinem Tiger gegebenenfalls seine übliche Tagesration kürzt, wenn du Unmengen zusätzlicher Leckerchen verteilst – sonst wird der Vierbeiner optisch bald selbst zur prall gefüllten Piñata und wird einen Teufel tun, sich für sein Futter zu bewegen…)

Ich war anfangs unsicher, ob die Jungs kapieren, was ich mit meinem Party-Angebot bezwecken will… Deswegen habe ich zusätzlich ein wenig getrocknete Katzenminze in die Tüte gestreut. Mein Felltrio steht auf den Duft. Ich konnte entsprechend sicher sein, dass sie die Pseudo-Piñata auf jeden Fall in Augenschein nehmen werden.

Katzen und laute Geräusche

Die meisten Katzen hassen laute Geräusche. Über Laminat oder Fliesen klackernde Stöckelschuhe sind eine Sünde, Alufolie ist der Tod und der Staubsauger der Teufel höchstpersönlich! Budd und Indio nehmen bis heute gern Reißaus, wenn’s plötzlich laut wird. Das ist zwar nichts, was ich ihnen krampfhaft abtrainieren wollen würde… Dennoch ist’s schön, wenn nicht wegen jeder Kleinigkeit Panik ausbricht und die Näpfe durch die Küche fliegen.

Für die Mission Piñata heißt das: Einerseits ermöglicht sie schreckhaften Katzen ein schönes Erlebnis trotz unliebsamer Soundeffekte, was langfristig zu einer angenehmen Gewöhnung an lautstarkes Tütenrascheln führen kann… Andererseits muss man bei der Präsentation vorsichtig vorgehen, um den Vierbeiner nicht in die Flucht zu schlagen.

Die Piñata in Aktion

Katzen Beschäftigung - Indy und Budd checken Süielzeug ab
»Da ist die Party!«

Meine Fellbomber sind ihres Zeichens auch nicht gerade Fans von lautem Rascheln und Knistern. Deswegen habe ich die Piñata beim ersten Mal nicht aufgehängt, sondern selbst gehalten und zugesehen, dass sie sich an den Sound herantasten konnten. Snacks und Catnip rochen für die Katzennasen so gut, dass dann auch nicht mehr viel Überzeugungsarbeit nötig war – Indys Pranken patschten schon Bald wild an der Tüte herum, während Buddy sich taktisch clever am Band zu schaffen machte. Es dauerte dann auch nicht lang, bis er mir die Beute aus der Hand gerissen und damit geflüchtet war – seine Kumpels natürlich im Schlepptau.

Katze vs. Tüte: Piñata am Boden

Katzen Beschäftigung - Buddy in Aktion
Buddy: »Muss! Töten!«

Je nach Geschick deines Stubentigers kann es sein, dass er beim Zerfleddern der Tüte anfangs ein bisschen Hilfe braucht. Buddy liebt das Rupfen und Reißen an allem, was Beute sein könnte [augenrollende Anmerkung des Zweifußes: Leider zählt er dazu auch meine Haare]. Deswegen war die Tüte recht flott gelocht – und mit vereinten Kräften und Krallen waren die Öffnungen schnell so groß, dass auch Coonie-Schnauzen hindurchpassten.

Von da an ist das Spiel einfach: Das Hervorwühlen der Snacks ist selbst-belohnend. Knistern und Rascheln werden zur Nebensache, wichtig ist nur, dass man an’s wertvolle Futter kommt!

Boss peilt die Lage
Boss: »Warte, ich soll das Futter da selber rausholen? He, Personal! Es ist zu warm für Arbeit!«

Fazit: Schnelle und einfache Katzen-Beschäftigung

Derartige Mini-DIYs sind für den Zweibeiner kein Aufwand. Für den Vierbeiner bedeuten sie aber Abwechslung, Gehirnjogging und Triebbefriedigung… Und das alles brauchen Tiere, um ausgeglichen und zufrieden zu sein.

Besonders schreckhafte Exemplare stellt man mit der raschelnden Tüten-Piñata zunächst vor eine echte Herausforderung. Doch wie bei uns Menschen bedeuten Erfolgserlebnisse einen Push fürs Selbstbewusstsein. Und den können gerade Angst-Katzen gut gebrauchen, oder?

Budd und Indy mit der Beute
Keine Angsthasen… »Meins! Meins! Meins!«

Unbeaufsichtigt lassen solltest du deine Fellbeutel mit der Piñata-Party übrigens nicht! Das Band dürfen die Plüschbirnen auf keinen Fall fressen (geschweige denn, sich damit erdrosseln) – und die Panik, wenn die Katzenrübe mal in der Tüte stecken bleiben sollte, solltest du besser direkt im Keim ersticken können…


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