Verstopfung bei Katzen: Was, wenn Miez nicht zum Klo geht?

Verstopfung bei Katzen

Wenn’s um Verdauungsprobleme bei Katzen geht, reagieren viele Halter besonders auf Durchfall mit Unsicherheit und Besorgnis.

Zwar kann es für Miez durchaus gefährlich werden, wenn sie durch ständige Diarrhöe (beispielsweise aufgrund von Parasitenbefall) austrocknet. Tatsächlich ist Verstopfung in vielen Fällen aber das größere Übel – und leider eines, das bei Katzen sehr häufig vorkommt. Neben diversen Erkrankungen spielen hier in der Entstehung auch verschiedene Haltungsfehler eine große Rolle.

Also, uncooles Thema hin oder her: Tipps, wie du Verstopfung bei deiner Katze vermeiden oder beheben kannst (und warum das so wichtig ist), bekommst du beim Klick auf »Weiterlesen«!

Was ist Verstopfung?

Die Betriebssysteme von Mensch und Miez unterscheiden sich in dieser Hinsicht wenig: Findest du keinen oder unnatürlich wenig Kot im Katzenklo, spricht das für eine Konstipation. Das bedeutet, dass der Stuhl sich im Dickdarm anstaut und diesen aus welchen Gründen auch immer nicht mehr richtig passieren kann.

Im Normalfall setzen Katzen etwa einmal täglich Kot ab. Je nach Fütterung und Individuum kann der Stuhlgang bei manchen Tieren auch nur alle zwei Tage fällig sein. Alles, was darüber hinaus geht, rutscht aber schon in die Kategorie »mit Vorsicht zu genießen«.

Risikofaktoren für Verstopfung

Auch hier können wir uns an unserer eigenen Biologie orientieren. Überleg mal: Wann bekommen wir selbst Verstopfung?

1. Bewegungsmangel

Wir Lebewesen sind auf Bewegung ausgerichtet. Laufen, Rennen, Springen – das alles bringt den Körper in Wallung und wirkt quasi als Darm-Massage, die die Peristaltik anregt. Die Darmperistaltik – das rhythmische Zusammenziehen der Muskulatur – bewirkt den Transport des Stuhls gen Darmausgang.

Liegt deine Katze nur faul in der Ecke, schaltet auch die Verdauung einen Gang zurück. Darmbewegungen werden langsamer. Der Kot erreicht den Ausgang langsamer (oder irgendwann gar nicht mehr). Zudem wird er dadurch mit der Zeit knüppelhart (bis hin zum sogenannten »Steinkot«).

Ein großer Risikofaktor hierfür ist Übergewicht. Wer zu viel schleppen muss, bewegt sich ungern. Wer sich ungern bewegt, wird noch dicker. Ein Teufelskreis.

2. Schmerzen

Körperliche Schmerzen führen einerseits abermals zu Bewegungsmangel, fördern andererseits aber auch Meideverhalten. Hat deine Katze beim Kotabsatz Schmerzen, wird sie versuchen, den nächsten Toilettenbesuch aufzuschieben. Das sorgt zusätzlich dafür, dass der Stuhl länger im Darm verbleibt und dadurch noch fester wird. (Teilweise verknüpfen Tiere die Schmerzen auch mit der Toilette selbst und machen daher zukünftig einen Bogen ums Katzenklo. Das ist ein häufiger Auslöser für Unsauberkeit.)

Das Hinhocken und Pressen beim Toilettengang wird besonders für Katzen mit Hüftproblemen und Arthrose oft zur puren Quälerei. Auch Wunden und Entzündungen an Bauch oder After tun der Katze beim Stuhlgang weh.

Schmerzen machen Verstopfung zu einem ähnlich fiesen Teufelskreis wie Übergewicht und Bewegungsmangel: Ist die Verstopfung erst da und Miez sammelt erste Schmerzerfahrungen, können ihre Versuche, die Qual beim Abführen zu umgehen, die Verstopfung weiter verschlimmern.

3. Stress

Katzen können ebenso einhalten wie wir Zweibeiner. Während eines stationären Aufenthaltes hat der Boss sich mal mehrere Tage geweigert, das Klo aufzusuchen. Lediglich das nötigste an Urin hat er abgesetzt. Zu Hause angekommen (der Tierarzt hatte ihm derweil einen Einlauf verpasst und eine Darmlähmung diagnostiziert), trat Monsieur mir beim Öffnen der Transportbox fast die Gittertür ein und wetzte dann mit einem Affenzahn Richtung Katzenklo. Ich hörte nur noch ein mehrfaches BLURB – gefolgt von einem ausgedehntem PRRRRRRRRT und dem obligatorischen Platschen im Abgang. Das war der Einlauf. Danach folgten auf ein bisschen Drückerei mehrere kleine harte Hasenköttel, die schon länger im Darm gelegen haben mussten. Und damit hatte sich das mit der vermeintlichen Darmlähmung.

Für den Toilettengang brauchen Katzen Ruhe. Unter Stress klappt’s nicht. Deswegen sollte das stille Örtchen auch wirklich still sein. Ein vernünftiges Toilettenmanagement ist in der Katzenhaltung absolute Pflicht!

Außerdem: Steck stressempfindliche Tiere besser nicht in eine Katzenpension. Lass deinen Tiger lieber von Freunden, Nachbarn oder vertrauenswürdigen Katzensittern versorgen, wenn du in den Urlaub fährst. Manche Katzen stecken so einen Umzug weg – manche machen’s wie der Boss und gehen in den Toilettenstreik.

4. Die falsche Ernährung

Katzen brauchen Fleisch. Korrekt! Katzen fressen ihre Beutetiere in der Natur aber mit Haut, Haar und Mageninhalt und nehmen dadurch automatisch ein paar wenige Ballaststoffe zu sich. Die helfen der Verdauung auf die Sprünge, indem sie Wasser binden und das Kotvolumen erhöhen. So wird die Darmperistaltik gefördert.

Als Fleischfresser brauchen Katzen Ballaststoffe normalerweise nur in sehr geringen Mengen. So empfiehlt man in der Rohfütterung Ballaststoffanteile von unter 5%. 5% sind aber ganz klar nicht 0: Mit etwas (!) Gemüse im Futter tust du der Verdauung deines Tigers entsprechend durchaus einen Gefallen.

Was Katzen übrigens überhaupt nicht brauchen, ist Trockenfutter. Bei Wüstentieren, die von sich aus ohnehin kaum Flüssigkeit zu sich nehmen, auf staubtrockene Pellets als Grundnahrungsmittel zu setzen, ist gefährlich!

5. Wassermangel

Hitzewelle, Trockenfutter als Hauptfutter, ein einsamer Wassernapf neben der Futterquelle und die Katastrophe ist perfekt. Trocknet der Stuhl im Darm aus, wird er hart und passiert a) den Darm wesentlich schlechter und tut der Katze b) beim Herausdrücken unheimlich weh.

Das Hauptfutter einer Katze muss mindestens 70% Feuchtigkeit enthalten. Katzen trinken naturgemäß wenig und sind darauf getrimmt, Flüssigkeit über ihre Beute aufzunehmen. Ist die Beute Trockenfutter, bekommt Miez über kurz oder lang ein Problem.

Animier deinen Fellkumpel zusätzlich zum Trinken, indem du mehrere Wassernäpfe in der Wohnung verteilst und einen Trinkbrunnen* aufstellst.

6. Aufnahme von zu vielen Haaren

Wandelnde Fusselbomben im Fellwechsel laufen schnell Gefahr, sich eine Verstopfung einzuhandeln. Gerade Wohnungskatzen, die ihren Pelzüberschuss nicht im Gebüsch abstreifen können und deren Zweibeiner die Fellpflege vernachlässigen, nehmen durch das Putzen unheimlich viele Haare auf, die sich im Magen zu Bezoaren zusammenkleben. Das sind die sexy Haarballen, die von Miez gelegentlich auf deinen Teppich gekotzt werden.

Wenn die nicht den Weg über die Speiseröhre zurück nach draußen antreten, wandern sie weiter in den Darm. Je nach Beschaffenheit können sie den teilweise oder vollständig blockieren.

7. Erkrankungen oder Strukturveränderungen des Darms

Manche Katzen leiden an einem angeborenen Megakolon – sprich, der Darm ist quasi ausgeleiert, die Peristaltik funktioniert nicht mehr und der Kot wird nicht weitertransportiert. Infolge von chronischer Verstopfung kann sich so ein Megakolon auch im Laufe des Katzenlebens noch bilden.

Auch können Darmtumore oder Vernarbungen infolge von Entzündungen zu schwer passierbaren Engstellen führen, hinter denen der Kot hängen bleibt.

8. Pica-Syndrom und Fremdkörper

Manche Katzen neigen dazu, diverse Haushaltsdinge zu bekauen und sofern möglich auch zu schlucken. Die Ursachen dafür sind sicherlich individuums- und situationsabhängig – meine Jungs spielen beispielsweise alle gern mit schnurähnlichen Gebilden und hatten als Kitten zunächst großteils Faible für Schuhbänder und Stromkabel. Mein Trio hat glücklicherweise keine krankhafte Tendenz, Fremdkörper aufzunehmen: Es gibt allerdings Katzen, die sich hauptberuflich als Staubsauger betätigen. Fussel, Fäden, Plastikteile, Katzenstreu, ganz egal. Sofern möglich wird’s gefressen!

Indio alias Kabelkiller
»Fiese Unterstellungen.«

Manchmal geht auch beim Spielen etwas schief und schlecht verarbeitete Spielzeuge zerfallen in ihre Bestandteile. Dann können Teile davon schon mal im Katzenkörper landen. Unverdauliche Materialien landen so früher oder später im Darm und können mit etwas Pech zu Engstellen oder einem völligen Darmverschluss führen (oder auch zur Perforation der Darmwand, je nach Scharfkantigkeit).

9. Sonstige Ursachen für Verstopfung

  • Nervenerkrankungen können Lähmungserscheinungen bewirken, die zu Inkontinenz oder der Unfähigkeit, überhaupt noch Kot abzusetzen, führen.
  • Manche Medikamente wirken sich hemmend auf die Darmperistaltik aus.
  • Zubildungen und Umfangsvermehrungen benachbarter Organe oder Veränderungen des Skeletts durch Knochenbrüche können ebenfalls Engstellen im Darm verursachen.

Symptome von Verstopfung bei Katzen

Wie immer haben es die Halter von Wohnungskatzen hier einfacher, das Problem zeitnah zu erkennen. Freigänger, die ihr Geschäft draußen in der Natur verrichten, fallen schnell durchs Raster. Nicht zuletzt, weil Katzen Gesundheitsprobleme immer erst dann zeigen, wenn der Zeiger auf Fünf vor Zwölf steht. Umso wichtiger, dass du deinen Fellfreund so gut wie nur irgendwie möglich im Auge behältst.

Anzeichen für Verstopfung können sein:

  • Seltenes Absetzen von Kot, zumeist nur in sehr kleinen Mengen und in harter, ausgetrockneter Beschaffenheit (bis hin zum völligen Ausbleiben des Kotabsatzes)
  • Wiederholte Toilettenbesuche mit erfolglosem Drücken, ggfs. unter Miauen und Schreien
  • Absetzen kleiner harter Hasenköttel außerhalb der Toilette
  • Teilweise finden sich Blut oder Kleinstmengen Durchfall im Katzenklo (Flüssigkeit schiebt sich dabei am Hindernis im Dickdarm vorbei)
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Apathie
  • Unruhiges Umherlaufen, oft in Toilettennähe und unter Miauen
  • Harter Bauch, Schmerzreaktion bei Berührung
  • Dehydrierung

Tatsächlich kann der geübte Halter harte Kotstränge im Bauchraum auch ertasten, um seine Vermutung zu prüfen.

Beim Tierarzt wird die Diagnose nach der Allgemeinuntersuchung zumeist mit einem Röntgenbild gesichert. Dort erkennt man Kot- und Gasansammlungen sowie Fremdkörper und kann bereits einschätzen, ob ein Megakolon oder andere Strukturveränderungen vorliegen. Häufig schließen sich daran je nach Befund Blut- und Ultraschalluntersuchungen an. Auch Endoskopien sind möglich.

Mögliche Folgen von Verstopfung

Trocknet der Kot im Darm komplett ein, gelingt der Abtransport zumeist nicht mehr von selbst und der sogenannte »Steinkot« muss operativ entfernt werden. Je nach dem, wie groß die Kotmenge ist und wie lange sie im Darm verbleibt, kann sich hieraus ein Megakolon bilden.

Nach Entfernung des Kots besteht eine gewisse Chance, dass der Darm sich wieder ein Stück zusammenzieht und seine alte Funktion aufnimmt. Bleibt die Blockade im Darm zu lange unerkannt und das Organ leiert zu stark aus, wird das Tier in Zukunft allerdings immer Schwierigkeiten mit der Verdauung haben. Im überdehnten Darmabschnitt wird die Peristaltik so geschädigt sein, dass die Katze eine Tendenz zur Verstopfung beibehalten wird. Je größer der geschädigte Bereich, desto schwieriger hat Miez es mit dem Stuhlgang.

Ganz kritisch wird die Lage, wenn der Darm deiner Katze so blockiert ist, dass es zum vollständigen Darmverschluss kommt. Hier bewegt sich im Darm überhaupt nichts mehr: Miez setzt keinen Kot mehr ab, erbricht dunkle, kotähnliche Flüssigkeit, frisst nicht, leidet unter massiven Bauchschmerzen und der Allgemeinzustand verschlechtert sich drastisch. Hier besteht akute Lebensgefahr und das Tier muss sofort operiert werden, um den Verschluss zu beseitigen! Verlier hier bitte keine Zeit – bring deinen Fellkumpel in die nächste Tierklinik!

Vermeidung von Verstopfung bei Katzen

Lass uns zurück zu den Ursachen springen: Wenn wir die umgehen, sollte bei Miez alles fluppen. Das bedeutet:

  • Deine Katze braucht Bewegung. Beschäftige dich mit ihr, lad sie zu Jagdspielen ein, geh mit ihr Gassi. Hauptsache, sie kommt in Wallungen!
  • Behalte den Gesundheitszustand deiner Katze immer gut im Auge. Ältere Tiere neigen zu Arthrose – notfalls brauchen sie zur Linderung der Schmerzen Metacam oder ähnliche Medikamente. Versuch, Verstopfung von vornherein zu vermeiden – und wenn’s bereits zu spät ist, geh schnellstmöglich dagegen an. Sonst schleift sich Meideverhalten ein und deine Katze assoziiert Toilettenbesuche mit großem Aua.
  • Achte auf gutes Toilettenmanagement und erspar deinem Tier unnötigen Stress.
  • Achte darauf, dass dein Futter einen kleinen Prozentsatz an Ballaststoffen (vorzugsweise Gemüse) enthält. Und mach einen Bogen um Trockenfutter!
  • Sorg für ein einladendes Wasserangebot, vorzugsweise mit Trinkbrunnen*.
  • Nimm die Fellpflege nicht auf die leichte Schulter. Gerade Halblanghaar- und Langhaarkatzen können sich in einen laufenden Flokatiteppich verwandeln, wenn man nicht aufpasst. Nimmt die Katze beim Putzen zu viele Haare auf, sind Verdauungsprobleme durch Bezoare vorprogrammiert.
  • Bei felinen Staubsaugern: Lass nichts herumliegen, was deine Katze spannend finden und fressen könnte!
  • Hat deine Katze eine Neigung zur Verstopfung, lass sie beim Doc auf strukturelle Auffälligkeiten durchchecken.

Und wenn alles zu spät ist? Verstopfung bei Katzen behandeln

Wie du und dein Tiger die Verstopfung loswerdet, hängt vom Schweregrad ab.

Fällt deiner Katze der Kotabsatz nur zeitweise ein bisschen schwer, orientier dich an den Tipps von eben zur Prophylaxe. Gerade Bewegung, Wasser, vernünftiges Futter und ein niedriger Stresslevel machen verdauungstechnisch viel aus. Steht der Fellwechsel an: Schnapp dir den Furminator* oder ein Entfilzungsmesser* und dünne den Pelzmantel deines Vierbeiners aus! Schwing auch den Staubsauger und halte die Möbel sauber, damit dein Vierbeiner sich nicht mit herumfliegenden Flusen vollstopft.

Ist es bereits so weit, dass Miez den zweiten oder dritten Tag nicht zum Klo geht oder du beobachtest sie beim erfolglosen Drücken, würde ich zum Tierarztbesuch raten, um die Ursache abklären zu lassen.

Der wird dir eventuell zu einem Abführmittel wie Lactulose* oder zur Gabe von einem Pflanzenöl raten. Abführmittel sollen den Darminhalt weich halten, verlieren mit der Zeit aber ihre Wirkung und sollten auf keinen Fall als Dauerlösung herhalten. Öle oder auch Maltpasten*, wie sie verkauft werden, um den Abgang von aufgenommenen Haaren zu erleichtern, dienen als Gleitmittel, die den reibungslosen Transport des Stuhls durch den Darm fördern sollen.

Hilfreich sind auch Nahrungsergänzungsmittel wie Flohsamenschalen*. Ein Teelöffel Flohsamenschalen in etwa 200 ml Wasser ergibt nach mehreren Stunden Quellzeit eine schleimige Masse, von der du deinem Tier ein bis zweimal täglich ein bis zwei Teelöffel unters Futter mischen kannst. (Wird das verweigert: Orale Aufnahme via Spritze geht auch.) Diese Masse legt sich im Katzenkörper um den Nahrungsbrei, weicht diesen auf und erleichtert dessen Passage durch den Darm. Pass ein bisschen mit der Dosierung auf: Gibst du zu viel, kann dein Vierbeiner Durchfall bekommen!

Durchfall Buddy
Nicht, dass wir hier Erfahrung mit Durchfall hätten, nicht wahr, Budd? (»Wie unhöflich!«)

Bei leichter Verstopfung kann auch ein Mikroklistier zum Einsatz kommen. Dabei verabreicht der Doc deinem Tier per Pipette anal ein Mittel, das den Kot aufweicht und so das Abführen erleichtert.

In schweren Fällen steht zuerst die Ursachenforschung auf dem Programm. Es gibt beispielsweise Medikamente, die die Darmtätigkeit anregen: Diese sind aber völlig kontraindiziert, wenn Miez einen Fremdkörper verschluckt hat. Je nach dem, wo das Problem liegt, wird also unterschiedlich gehandelt.

Fremdkörper müssen meist operativ entfernt werden. Auch für Einläufe und das manuelle Ausmassieren oder Ausräumen des Kots ist eine Narkose nötig – unter Umständen kommt man hier aber ohne OP am offenen Darm davon. Die Peristaltik anregende Medikamente können bei leichten Fällen von Megakolon mit Glück noch ihre Wirkung ausreichend entfalten – ist der Darm jedoch zu sehr geschädigt, ist die operative Entfernung des betroffenen Darmabschnitts empfehlenswert.

Darm-Operationen sind kein Spaß und gehören in die Hände von erfahrenen Chirurgen. Die Nachsorge ist mitunter nervenaufreibend und dein Tierchen bleibt verdauungstechnisch erst einmal ein Sorgenkind. Gute Gründe, die dafür sprechen, das Klo-Verhalten deines Fellkumpels gut im Auge zu behalten!

Fazit

Verstopfung wird unter Katzenhaltern allzu gern auf die leichte Schulter genommen. Schließlich macht dieses Problem viel weniger Dreck und Ärger als Durchfall! Tatsächlich lebt das trinkfaule Wüstentier Katze aber ohnehin mit erhöhtem Risiko, sich eine Verstopfung einzuhandeln – und die kann ihr mitunter richtig gefährlich werden. Guck also lieber genau hin, was dein Tiger dir da im Katzenklo hinterlässt.


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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen ausführlichen und informativen Artikel! Elvis machte auch mal für mehrere Tage kein „großes Geschäft“ und der Tierarzt konnte keine Ursache finden. Wie sich dann herausstellte, was das neue Katzenstreu schuld.

    Liebe Grüße
    Bärbel

    1. Oh je… Manchmal haben unsere Fellmonster wirklich kuriose Eigenarten! Aber gut, wenn uns was an einem stillen Örtchen nicht passt, wollen wir ja auch ausweichen… Dazu haben unsere Miezen ja nicht immer die Möglichkeit. Hauptsache, Elvis bekommt jetzt wieder sein favorisiertes Streu!
      Alles Liebe
      Laura + Fellgiganten

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