Katzenklo Vergleich: Unser hundkatzemaus Beitrag

Wer samstags gern hundkatzemaus auf Vox einschaltet, hat uns zuletzt wahrscheinlich dort zu Gesicht bekommen: Die Fellgiganten hatten einen kleinen Fernsehauftritt und widmeten sich zusammen mit Moderatorin Diana Eichhorn dem Thema Toilettenmanagement! Die Vorlage für den Beitrag bildete unser Artikel zum Thema – eine Abweichung gab es allerdings: Eine der vorgestellten Toiletten war kein Top Entry-Modell, sondern ein Front Entry-Klo mit sehr hohem Rand aus dem Hause Modkat.

Bist du also noch auf der Suche nach Anregungen für die stillen Örtchen deiner Miezen? Oder willst du dir besagte Modkat-Toilette einmal genauer ansehen? Dann lies weiter! Dieser Artikel listet dir noch einmal alle Modelle von unserem Katzenklo Vergleich auf und stellt das Für und Wider gegenüber.

Allgemeines zum Toilettenmanagement

Katzenklo und Toilettenmanagement sind im Kern sehr individuelle Angelegenheiten. Es gibt extrem pflegeleichte Katzen, die vollkommen zufrieden sind, solange irgendwo in der Wohnung eine kleine Buddelkiste zur Verfügung steht, in der sie sich erleichtern können. Menschen mit solchen Tieren setzen sich gern auf hohe Rösser und behaupten, dass Leitlinien à la »ein Klo mehr als Katzen im Haushalt zur Verfügung stellen« (wie ich sie im entsprechenden Artikel genannt habe) Blödsinn wären. Ist aber nicht so. Denn: Nur, weil deine Dreiergruppe aktuell gesammelt und ohne Murren das kleine Katzenklo im Keller benutzt, heißt das eben nicht, dass das immer so bleiben muss. Lass ein Tier krank werden oder lass es in der Gruppe kriseln – und zack, schon kann’s passieren, dass du nachts auf dem Weg ins Bad ein feuchtes Wunder auf dem Wohnzimmerteppich vorfindest.

Im Zusammenleben mit seinen Tieren findet man bei Bedarf immer den einen oder anderen Kompromiss, mit dem beide Seiten gut leben können. So hat man dann bei vier Katzen in der Wohnung vielleicht nur drei oder vier Klos, weil die übrigen sowieso nie aufgesucht wurden. Bei toleranten Tieren muss man nicht zwei bis dreimal täglich reinigen, sondern einmal am Abend reicht aus. Manche tauschen die komplette Streu auch nur einmal alle Jubeljahre und spülen die Toilette nie mit Wasser aus. Kann funktionieren. Das bedeutet aber nicht, dass das dann ein allgemeingültiges Ideal wäre.

Bevor man so unangenehme Probleme wie Unsauberkeit bei Katzen durch eigene Bequemlichkeit provoziert, würde ich die Einhaltung bestimmter Basics also immer wärmstens empfehlen. Sprich: Gönn deinen Tieren ausreichend Klos, reinige so regelmäßig wie möglich, denk dran, die Toiletten auch mal komplett zu leeren und zu säubern und behalte in etwa den Überblick darüber, wer wie viel wovon absetzt und ob das alles einen gesunden Eindruck macht!

Katzenklo Vergleich: Anforderungen an eine Katzentoilette

Wie finde ich das passende Klo für meine Katze? Hier geht es darum, dass du als Mensch gut mit dem Teil umgehen kannst – und dass deine Katze es gern und problemlos benutzt.

Eine passende Katzentoilette ist…

  • groß genug für’s Tier: Die Katze muss sich im Klo drehen können.
  • tief genug: Katzen müssen buddeln – zu flache Schalen erlauben keine ausreichende Einfüllhöhe von Katzenstreu. Außerdem fliegt das Streu beim Scharren dann allzu schnell über den Rand und durch die ganze Wohnung.
  • einfach zu betreten: Sehr kleine Tiere tun sich mit hohen Rändern schwer, alte Tiere können nicht mehr gut springen… Achte darauf, dass deine Katze locker in die Toilette einsteigen kann!
  • entsprechend der individuellen Vorlieben der Katze gestaltet: Hier geht’s nicht um schicke Blumenmuster im Inneren, sondern darum, dass Höhlenpinkler ihre geliebte geschlossene Toilette bekommen, während die Exhibitionisten sich nicht in verhasste Haubenklos zwängen müssen. Jede Katze hat so ihre Eigenheiten. Mein Boss geht nur auf geschlossene Klos, Budd und Indio bevorzugen offene Schalentoiletten. Probier aus, was deinem Tier am liebsten ist!
  • leicht zu reinigen: Das mag der Katze egal sein, aber wenn jede Reinigung zur endlosen Fummelei wird, dann kostet das unnötig Nerven.

Ein Bonus wäre es, wenn das Katzenklo noch so gestaltet ist, dass es sich halbwegs in deine Wohnungseinrichtung einfügt und dir nicht konstant ein Dorn im Auge ist. Die wenigsten Toiletten sind wirklich stylisch und nicht jede Wohnung bietet passende Nischen, in denen die Klos versteckt werden können. Es gibt aber mittlerweile modern designte Katzenklos, deren Anblick das Feng Shui deiner Bude nicht direkt in Schutt und Asche legt!

Haubentoiletten: Savic Nestor Jumbo

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»Hier sind ja gar keine Leckerlis mehr drin!« Indio beim Aussteigen aus der Nestor Jumbo-Toilette…

Haubentoiletten sind der Standard unter den Katzenklos. In der Sendung haben wir die Nestor Jumbo von Savic* in weinrot / weiß gezeigt.

Vorteile: Die Klos sind auch für sehr große Katzen erhältlich, Streu und Hinterlassenschaften sind unter der Haube versteckt und auch Gerüche werden etwas zurückgehalten. Katzenstreu wird nur nach vorn aus dem Klo getragen. Dank der roten Klappe oben ist die Reinigung recht einfach.

Nachteile: Die Toiletten sind sehr groß und mäßig dekorativ. Einige Tiere mögen die Hauben nicht. Manche Katzen akzeptieren auch die durchsichtigen Türchen nicht, diese können aber abmontiert werden. Der Aktivkohlefilter wirkt auf manche Tiere magisch anziehend und sollte lieber entfernt werden, bevor er gefressen wird.

Schaltenoiletten: Savic Aseo Jumbo

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»Boah, Zweifuß, jetzt knips endlich dein Foto…« (Der Boss, not amused.)

Die wohl artgerechteste Variante, da sie der Natur noch am nächsten ist: Schalentoiletten. In der Sendung haben Diana und ich die Savic Aseo Jumbo* in mocca / weiß präsentiert.

Vorteile: Wird von so ziemlich jeder Katze akzeptiert. Einfacher Einstieg. Der hohe Rand ermöglicht eine artgerechte Einfüllhöhe von Katzenstreu und hält auch ein paar umherfliegende Streukörner ab. Etwas unauffälliger als die Haubentoilette. Am leichtesten zu reinigen.

Nachteile: Freie Sicht auf den Toiletteninhalt. Kein Schutz vor Gerüchen. Katzenstreu wird in alle Himmelsrichtungen verteilt, je nach dem, wo Miez aussteigt.

Top Entry-Toiletten: Modkat XL

Top Entry-Toiletten haben einige Vorteile, sind aber nicht unbedingt für jede Katze geeignet. Daher haben wir in der Sendung ein anderes Modell vorgestellt. Für Maine Coons wäre die mittlerweile erhältliche Modkat XL* geeignet.

Vorteile: Die wohl dekorativste Katzentoilette. Kein Blick auf den Inhalt. Beim Herausspringen fällt Katzenstreu zurück in die Toilette. Bei Nichtakzeptanz des oberen Einstiegs kann bei diesem Modell ein Einstieg nach vorn geöffnet werden – dann wird die Modkat XL zur Haubentoilette.

Nachteile: Nicht alle Katzen nehmen den oberen Einstieg an – gerade springfaule Katzen werden darauf mäßig begeistert reagieren. Mein Boss hat einige Jährchen auf dem Buckel und es ziept ihm ab und an in den Hüften. Für ihn ist ein Top Entry-Klo also ungeeignet. Der Preis für das schicke Designerstück ist zudem ziemlich hoch.

Der Mischling: Modkat Tray

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Modkat Tray: Schalentoilette mit Top-Entry-Allüren.

Die Modkat Tray*, die Diana und ich bei hundkatzemaus gezeigt haben, verbindet die Vorteile aller Toilettenformen, ist im Handling anfangs aber nicht ganz einfach.

Vorteile: Interessante und für eine Katzentoilette durchaus ansprechende Optik. Durch den transparenten Spritzschutz kann Katzenstreu nur nach vorn aus dem Klo getragen werden. Problemlose Akzeptanz. Kommt mit Streueinsatz, der in die Toilette eingehängt wird und die Reinigung der Toilette erleichtern soll.

Nachteile: Das kleine abnehmbare Trittbrett soll dem Abstreifen von Streu von den Pfoten dienen – meine Jungs spazieren aber einfach darüber hinweg. Für ausgewachsene Coonie-Kater ist die Toilette eher zu klein. Der Spritzschutz wird gefaltet geliefert und braucht sehr, sehr lange, bis er die passende Form angenommen hat: Anfangs ist das Aufstecken eine riesige Fummelei. Später, wenn das Plastik die gewünschte Form hat, ist der Zusammenbau dann tatsächlich sehr einfach.

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Der Boss sitzt Probe.

Unser Fazit zum Katzenklo Vergleich

Die präsentierten Hauben- und Schaltentoiletten sind echte Klassiker und waren auch den Fellgiganten beim Dreh schon ausreichend bekannt. (Umso verwunderlicher für die Jungs, dass sie für jedes Betreten eines Katzenklos bei laufender Kamera gefeiert und mit Leckerchen überhäuft wurden…)

Die Modkat Tray* war uns allen dagegen noch neu – und hat uns wegen der Fummelei mit dem Spritzschutz zunächst einige Nerven gekostet. Das ging soweit, dass unser Kameramann schon damit liebäugelte, das Ding mit dem Auto zu überfahren. Mittlerweile sitzt der transparente Plastikstreifen bombenfest an Ort und Stelle und tut so, als wäre es nie anders gewesen… Klares Zeichen dafür, dass Modkat die Verpackung von dem Ding gründlich überdenken sollte! Dann ist die Modkat Tray nämlich ein ganz cooles Teil mit interessantem Konzept.

Welches Klo für deine Katze nun am besten geeignet ist, musst du selbst ausprobieren. Fakt ist, dass es heutzutage eine wahre Fülle an erhältlichen Toiletten-Modellen für unsere Miezen gibt, sodass sich für jeden haarigen Charakter und seinen Zweibeiner das Passende finden lassen sollte!


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1 Kommentar

  1. Hallo!
    Die als Katzenklo deklarierten Schalen die man so kaufen kann, waren mir alle zu klein für meine vier Main Coon Kater. Wie haben jetzt so eine Apfelförmige Schale (neben zwei „normalen“ Schalenklos), die eigendlich für Kinder ist um sie mit Sand oder Wasser zu befüllen, und die ist schön groß und die Jungs finden sie super. Sieht vielleicht nicht unbedingt schön aus, aber das ist mir egal, die Bande soll vernünftig aufs Klo gehen können.
    Liebe Grüße, Jenni mit Merlin, Odin, Champ und Jeff

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