Katze frisst nicht? Teil 1: Ursachen für Appetitlosigkeit

Katze Appetitlosigkeit - Gefahren und Ursachen

Der Napf ist seit Stunden voll mit Miezis Lieblingsfutter, aber die Katze frisst nicht – das ist der Moment, in dem jeder Dosenöffner schreiend im Kreis rennen könnte.

Katzen schauspielern besser als Robert de Niro und sind hervorragend darin, jede Form von Zipperlein so lange zu verbergen, bis es beinahe zu spät ist. Wenn dein Stubentiger partout nichts mehr zu sich nehmen will, ist Alarmstufe Rot angesagt: Dann stimmt etwas ganz und gar nicht mit dem Tierchen. Denn selbst wenn deine Katze gut gepolstert ist – hungern darf sie nicht. Das kann für die Tiere schnell gefährlich werden.

Warum Katzen nicht fasten dürfen: Die Gefahr der Hepatischen Lipidose

Manche Halter verschreiben ihren Hunden bewusst ab und an einen Fastentag – und die Tiere stecken das völlig problemlos weg. Auch wir Menschen kommen eine Zeit lang (widerwillig) ohne Nahrung aus. Bei Katzen sieht das allerdings anders aus: Die Tiere sind darauf ausgelegt, über den Tag verteilt immer wieder kleine Proteinbomben in Form von Beutetieren zu sich zu nehmen. Sprich: Sie fressen bestenfalls regelmäßig, jagen und bewegen sich viel und nehmen in erster Linie Eiweiß zu sich. Zieh einen solchen Lebensstil mal eine Weile durch! Es ist ziemlich unmöglich, auf diese Weise Übergewicht anzusammeln.

Die Folge: Das Betriebssystem der Katze ist nicht darauf vorbereitet, Körperfett abbauen zu müssen. Im Normalfall ist das nämlich schlicht nicht notwendig. Energie bekommt das Tier durch Proteine. Fett wird also kaum angesammelt. Und frische Proteine kommen ohnehin so regelmäßig, dass womöglich vorhandene Fettpölsterchen gar nicht in Energie umgewandelt werden müssen. Wozu also Platz für die entsprechenden Enzyme zum Fettabbau verschwenden? Braucht die Katze nicht.

Bloß, was passiert, wenn jetzt keine Protein-Energie mehr reinkommt, weil Miez das Fressen eingestellt hat? Dann werden die Fettspeicher natürlich doch angegriffen – können jedoch wegen der nicht vorhandenen Enzyme nicht verstoffwechselt werden. Das Fett sammelt sich im Körper an. In den Leberzellen, um genau zu sein, denn die Leber ist hauptsächlich zuständig für Stoffwechsel und Entgiftung. Die eingelagerten Fettzellen gehen jetzt den Leberzellen an den Kragen und die Leber kann ihren Job nicht mehr erfüllen. Die Katze vergiftet von innen.

Dieses Ergebnis nennt sich »Fettleber« oder hepatische Lipidose. Im Fall von Nahrungsverweigerung ist davor keine Katze sicher. Vorzugsweise tritt die hepatische Lipidose allerdings bei übergewichtigen Tieren auf, wo besonders viel Fett da ist, was freigesetzt werden kann. Setz einen pummeligen Tiger daher nie auf Radikaldiät! Eine schnelle Abnahme bedeutet eine schnelle Freisetzung von Fett – FDH ist bei Katzen daher absolut unangebracht.

Katzen mit hepatischer Lipidose fühlen sich hundeelend und fressen verständlicherweise erst recht nicht mehr. Sie gehören entsprechend sofort in Intensivbehandlung!

Die Katze frisst nicht: Ursachenklärung

Im Verlauf kann eine hepatische Lipidose die Grundproblematik, die die Appetitlosigkeit verursacht hat, schnell überlagern. Frühzeitig herauszufinden, warum deine Katze nicht mehr fressen will, hat also höchste Priorität!

Die Kleinigkeiten

Bevor völlige Panik ausbricht: Natürlich kommt es vor, dass dem werten Vierbeiner mal das servierte Futter nicht gefällt. Oder es sind schlanke 35 Grad im Schatten und unterm Pelzmantel herrschen Saunazustände. Auch das schlägt auf den Appetit.

Solche Ursachen beheben sich jedoch schnell von selbst. Wenn deine Katze von der sturen Sorte ist und nicht einmal mit spitzen Zähnen an das ungeliebte Futter geht, dann frisst sie, wenn du ihr etwas anderes gibst. Solltest du dabei sein, das Futter umzustellen: Geh kleinschrittiger vor. Misch das neue unter das alte Futter. Üb dich in Geduld. Bei Hitze verlegen die Miezen ihre Mahlzeiten gern in die kühleren Abend- und Nachtstunden und nehmen sonst immer nur mal kleine Häppchen zwischendurch. Das kennen wir auch von uns selber, oder?

So oder so: Wenn nichts Ernstes schiefgegangen ist, dann wird dein Fellkumpel von sich aus wieder fressen.

Die Psyche

Ein Sonderfall kann Stress sein: Manche Katzen sind extrem sensibel und treten in den Hungerstreik, wenn sie psychisch an etwas zu knabbern haben. Umzüge, der Verlust eines zwei- oder vierbeinigen Freundes, plötzliches Tohuwabohu, gestresste Mitbewohner und sonstige Umstellungen können auch Tiere seelisch aus dem Gleichgewicht bringen. In Fällen, wo eine psychische Ursache naheliegt, lohnt es sich, der Mieze zuliebe so viel Ruhe wie möglich in den Alltag zu bringen und ihr die Chance zu geben, sich wieder sicher und geborgen zu fühlen. Beschäftige dich mit ihr, betüddel sie und versuch ihr dabei das Essen wieder schmackhaft zu machen.

Der Boss ist so ein Kandidat, der jedes Futter verweigert, wenn sich plötzlich etwas verändert und er das Gefühl hat, zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. Da kann sich schon die nächste Katastrophe anbahnen, wenn ich nur mal mehr arbeite und entsprechend weniger zu Hause bin. Mit einem Berg Extraeinheiten lässt sich das glücklicherweise auffangen.

Du kennst dein Tier am besten. Geh mit Fingerspitzengefühl vor und schau, was du erreichen kannst.

Medizinische Ursachen

Wenn sich nach 24 Stunden nichts geändert hat, kommst du um einen medizinischen Checkup leider nicht herum. Tüte das Tierchen ein und bring es zum Tierarzt. Und lass dich nicht abspeisen. Manche Tierärzte tun das – du erkennst das daran, dass auf Verdacht fünf verschiedene Medikamente in der Katze landen und ihr mit der Anweisung, abzuwarten, nach Hause geschickt werdet. Was genau Sache ist, weißt du immer noch nicht. Aber 50 Euro bist du los. Und deine Katze hat immer noch kein Futter intus.

Ich bin generell überhaupt kein Fan von Panikmache. Und ein Tierarzt bin ich auch nicht. Entsprechend wollte ich einen solchen Artikel eigentlich nie schreiben. Besorgte Tierhalter schweben nämlich immer am Rande des Herzkaspers, wenn sie sich an einer Online-Diagnose versuchen. Nicht gut! Panik hilft deiner Katze kein bisschen. Im Gegenteil: Tiere merken sehr gut, wenn ihr Zweibeiner angespannt ist, und sind Meister darin, das zu übernehmen. Der Stress schlägt ihnen dann erst recht auf den Magen.
Deswegen, der erste Schritt, wenn deine Katze nun ohne ersichtlichen Grund ihr Futter verweigert: Tief durchatmen, mental einen Meter Abstand nehmen und das Gesamtbild betrachten. Hat sich sonst noch etwas verändert? Was fällt dir an deiner Katze auf?

Das Problem ist, dass Appetitlosigkeit bei vielen Krankheiten auftritt und als Symptom sehr unspezifisch ist. Und ich habe in den letzten Jahren sehr schlechte Erfahrungen gemacht, was den Umgang von Tierärzten mit solchen uneindeutigen Krankheitsbildern angeht.
Der Sinn dieses Artikels ist eindeutig nicht, dass du deine Katze selbst diagnostizierst. Stattdessen möchte ich dir Informationen an die Hand geben, worauf du achten kannst, um mit mehr beim Doc aufzulaufen als »sie frisst nicht mehr«.

Wichtig ist: Wenn dein Tierarzt auf einen katastrophalen Allgemeinzustand deiner Katze nicht umgehend reagiert (notfalls müssen auch Tiere per Sonde ernährt werden!), dann bring sie zu jemand anderem. Im Zweifelsfall in eine Tierklinik. Ein Antibiotikum ist kein Allheilmittel, schon gar nicht, wenn keinerlei Tests gelaufen sind, die die zugrunde liegende Krankheit aufzeigen. Versuch so gut es geht, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die moderne Tiermedizin kann verdammt viel erreichen, aber man braucht jemanden, der die vorhanden Möglichkeiten nutzt und im Sinne des Tieres handelt.

Im Folgenden findest du einige mögliche medizinische Ursachen für Futterverweigerung bei Katzen inklusive weiterer Erkennungszeichen. Eins noch vorweg: Ich habe mit meinen Jungs schon einiges davon durch und das meiste gut wieder in den Griff bekommen. Also: Tief durchatmen!

Die üblichen Verdächtigen sind:

Probleme in der Maulhöhle

Probleme in der Maulhöhle
Rawr! Buddy präsentiert seine Zahnfleischrötung vom Zahnwechsel.

Häufig verlieren Katzen den Appetit, weil das Fressen ihnen wehtut. Die Ursache dafür kann beispielsweise im Mundraum liegen: Gerade Maine Coons haben eine unschöne Neigung zu Zahnfleischentzündungen, und auch die Zähne selbst können in Mitleidenschaft gezogen sein. Man erkennt solche Probleme nicht nur an Speicheln, Putzunlust und fiesen Rötungen in der Schnute, sondern auch an dem abartig fauligen Geruch, der dir entgegenschlägt, wenn du Miez deine Nase in den Schnabel hältst.

Wenn es soweit ist, dass eine Katze wegen solcher Schwierigkeiten nicht mehr essen mag, dann wird das Ganze schon recht fortgeschritten sein, denn allgemein sind die Tiere hart im Nehmen. Für eine Behandlung ist es dann höchste Eisenbahn! Die unschöne Kolonie an Keimen, die sich im Mundraum angesiedelt hat, wird von dort aus nämlich durch den ganzen Katzenkörper gespült und kann somit auch in den Nieren noch Schäden anrichten.

Probleme in Hals und Rachen

Wenn du mal eine Mandelentzündung hattest, weißt du, dass man damit außer Eis nichts runterbekommt. Jeder Schluck fühlt sich an, als steckten einem Rasierklingen im Rachen. Und Katzen fühlen bekanntlich dieselben Schmerzen wie wir – mit dem Unterschied, dass sie eben nicht frühzeitig anfangen können, Entzündungshemmer und Schmerzmittel einzuwerfen.

Entzündungen im Hals- und Rachenbereich outen sich meist durch häufiges, angestrengtes Schlucken, Speicheln, Würgen, Husten, Mundgeruch und eine krächzende bis völlig tonlose Stimme. Falls deine Katze dich gucken lässt, erkennst du häufig schon selbst, wenn der Rachen rot und geschwollen ist.

Unschwer zu erraten übrigens, dass Entzündungen in der Maulhöhle sich auch gern nach hinten hin ausbreiten. Es kommt also durchaus vor, dass Miez den 6er im Lotto und Entzündungen sowohl im Maul als auch im Hals hat. Klar, dass Futter dann nicht gerade sexy wirkt.

Gestörter Geruchssinn

Bei Menschen isst das Auge mit, bei Katzen spielt die Nase eine entscheidende Rolle. Eine Katze, die so verschnupft ist, dass sie nichts riechen kann, verliert oft das Interesse am Fressen. Bei kleineren Erkältungen oder sporadisch auftretenden Allergien will man natürlich nicht gleich die schweren Geschütze auffahren: Dem Boss hilft bei Allergieattacken Inhalieren mit Salzlösung oder Salbeitee immer gut, um die Nase frei zu kriegen. Futter wird danach gleich wieder spannender für ihn.

Wenn deine Katze allerdings völlig verstopft und der Schnodder, der mit Müh und Not herausgeniest wird, auch noch gelb ist, spricht das für Behandlungsbedarf. Ein Abstrich gibt dann Aufschluss darüber, was für ein Erreger zugrunde liegt und welche Medikation indiziert ist.

Probleme in Magen und Darm

Noch ein klassischer Appetitkiller: Übelkeit und Bauchschmerzen. Auch hierfür können die Ursachen vielfältig sein – im Gegensatz zu den Infektionen in noch gerade so einsehbaren Bereichen wird die Diagnose hier etwas schwieriger. Magenschleimhaut- oder Darmentzündungen können die Schuldigen sein, Würmer und Parasiten, Fremdkörper, möglich wäre aber auch eine Verstopfung als Ursache. Gerade Maine Coons sind für Darmprobleme leider anfällig. In der Regel sollte deine Katze je nach Fütterungsart täglich oder, bei BARF, zumindest jeden zweiten Tag Kot absetzen. Danach wird’s kritisch. Wenn das letzte große Geschäft länger her ist und dein Tiger Futter verweigert, achte darauf, ob er sich übergeben muss: Das spricht dafür, dass der Darm so dicht ist, dass die Nahrung nach vorn herausbefördert werden muss. Bei Sonny passierte das sogar trotz regelmäßigen Kotabsatzes: Ein Teil des Stuhls blieb bei jedem Geschäft zurück und sammelte sich so nach und nach im Darm an.  Wenn du einen solchen Darmverschluss vermutest, bring deinen Kumpel sofort zu einem guten Doc!

Übelkeit erkennt man nicht nur an Erbrechen. Eine Katze, der speiübel ist, leckt sich häufig über das Mäulchen, schmatzt ständig und speichelt teilweise. Katzen mit starken Bauchschmerzen nehmen eine charakteristische Kauerstellung ein: Die Sitzposition an sich erinnert dabei an eine ägyptische Sphinx, die Vorderpfoten sind allerdings an- oder unter den Körper gezogen und der Kopf hängt herunter. Der Muskeltonus wirkt erhöht, die Augen sind trüb und die Katze scheint sich partout nicht rühren zu wollen.

Kauerstellung
Ein müder Sonny demonstriert die Kauerstellung. Bei einem kranken Tier sind die Augen trüb, das Fell struppig und der ganze Körper angespannt.

Niereninsuffizienz

Die Nieren übernehmen im Körper eine lebensnotwendige Filterfunktion. Büßen sie ihre Funktionsfähigkeit ein, äußert sich das im Verlauf mit Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durst und vermehrtem Harnabsatz. Zeigt deine Katze diese Symptome, stelle sie so schnell wie möglich einem Tierarzt vor und lasse die Nierenwerte checken! Die Nieren können Schädigungen lange Zeit kompensieren; zeigen sich Symptome einer Niereninsuffizienz, ist daher bereits ein beträchtlicher Teil des Gewebes zerstört.

Gefährdet sind insbesondere ältere Tiere. Auch bei Rassekatzen aus schlechten Zuchten, in denen keine Gesundheitsvorsorge betrieben wird, müssen die Nieren allerdings im Auge behalten werden. Die ursprüngliche Perser-Krankheit PKD (Polycystic Kidney Disease, polyzytische Nierenerkrankung), die im Verlauf eine Niereninsuffizienz auslöst, findet sich nämlich mittlerweile im Genpool etlicher Rassen, in die Perserkatzen (beispielsweise bestimmter Farben wegen) eingekreuzt wurden. Auch Maine Coons sind vielfach davon betroffen.

Infektionserkrankungen

Appetitlosigkeit kann auch im Zuge einiger ernster Infektionserkrankungen auftreten:

  • FeLV (Felines Leukämievirus): Meist als Leukose bezeichnet. Das Virus löst die Bildung von Tumoren, Störungen der Blutzellbildung und eine Schwächung des Immunsystems aus. Das Krankheitsbild ist sehr variabel. Die Katzen sind kränklich, appetitlos und apathisch. Das Virus ist hochansteckend und kann bereits durch Beschnüffeln von Katze zu Katze übertragen werden. Es können Jahre von der Ansteckung bis zur Erkrankung vergehen, doch auch gesund erscheinende infizierte Tiere können das FeLV übertragen.
  • FIV (Feline Immune Deficiency Virus): Das sogenannte Katzen-AIDS. Durch die Beeinträchtigung des Immunsystems kommt es zu verschiedenen Sekundärerkrankungen, sodass sich hier ebenso wie bei einer FeLV-Infektion ein unspezifisches Krankheitsbild zeigt. Das Virus kann durch das Muttertier an die Kitten weitergegeben werden und wird sonst vornehmlich durch Bissverletzungen übertragen.
  • FIP (Feline Infektiöse Peritonitis): Die Krankheit äußert sich im ersten Stadium zumeist durch Fieber und Appetitmangel. Im zweiten Stadium unterscheidet man zwischen einer feuchten und einer trockenen Form. Bei ersterer kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum. Die trockene Form kennzeichnet sich durch eine Entzündung der inneren Organe. Ausgelöst wird die FIP durch eine Mutation des Coronavirus, das weltweit mehr als 50% aller Katzen in sich tragen und ausscheiden. Zum Ausbruch einer FIP kommt es jedoch nur bei fünf bis zehn Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Tiere.
  • Katzenseuche (Feline Panleukopenie): Verwandt mit der Parvovirose beim Hund. Die Symptome sind Futterverweigerung, Apathie, Fieber, Erbrechen und blutiger Durchfall. Es kommt zu einer starken Abnahme der weißen Blutkörperchen und daher zu einer Schwächung der Abwehrkräfte. Die Krankheit befällt vor allem Jungtiere unter sechs Monaten. Die einzig wirksame Prophylaxe ist die Impfung.

Je nach der Herkunft deiner Katzen sind solche Infektionen mal wahrscheinlicher (beispielsweise bei einem Tier aus unseriöser Massenzucht), mal aber auch so gut wie unmöglich (ein einwandfrei grundimmunisiertes Tier aus einer guten Zucht wird nicht mit Katzenseuche bei dir einziehen). Tierärzte werden aber häufig mit diesen Krankheiten konfrontiert und werden dich bei einem schlechten Allgemeinzustand deiner Katze wahrscheinlich darauf ansprechen.

Fazit

Wenn deine Katze anfängt, stark zu mäkeln und immer weniger oder gar nichts mehr frisst, beobachte sie genau und bring sie zeitnah zum Tierarzt. Kommt es durch die Futterverweigerung zu Leberschäden, entwickelt sich schnell ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist. Die schnelle Ursachenklärung und -behebung hat somit höchste Priorität!

Es gibt einige Möglichkeiten, deinem Vierbeiner das Fressen wieder schmackhafter zu machen – diesen widme ich noch einen eigenen Artikel. Versuch zunächst, Ruhe zu bewahren, geh nicht gleich vom Schlimmsten aus und such der Miez einen guten Doc, der das Problem ernst nimmt. Alles Gute für euch!

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5 Kommentare

  1. Meine Katze frißt seit einiger Zeit sehr schlecht.Stuhlgang nur Tröpfchenweise und TA hat alle Untersuchungen gemacht und kann nichts feststellen.Auch beim Ultraschall und Blutuntersuchung nichts auffälliges festgestellt.Aber ich spüre das was nicht stimmt.

    1. Oh je. Was genau wurde geschallt? Wie sieht der Darm aus? Ist dort eine Engstelle oder ein Verschluss, dass der Kot nur tröpfchenweise kommt? Ich persönlich würde in solchen Fällen immer eine Tierklinik aufsuchen – die sind in der Diagnostik meist fitter und haben nochmal ganz andere Möglichkeit als eine Haustierarztpraxis. Wir Menschen gehen im Zweifelsfall ja auch zum Spezialisten.
      Alles Gute für euch!

  2. Liebe Laura vielen Dank für die zwei tollen Artikel. „das ist der Moment, in dem jeder Dosenöffner schreiend im Kreis rennen könnte.“ Genau! So ist das im Moment. Obwohl wir eine ganze Reihe Diagnostik gemacht haben, bekommen wir nicht raus, was wirklich Sache ist. Mit deinen Tipps versuchen wir nun Zeit zu gewinnen und hoffen auf einen Durchbruch in Sachen Appetitanregung. Doris

      1. Ja Janine, es war eine unentdeckte Blasenentzündung. Die Katze hat sich wieder erholt und ist putzmunter, samt vorzüglichem Appetit. Danke für dein Nachfragen und liebe Grüsse Doris

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