Katzen Fummelbrett Edupet Cat Center im Fellgigantentest

Katzen Fummelbrett von Edupet

Katzen brauchen Beschäftigung. Viel davon! Jedermiez liebstes Hobby sind dabei gewöhnlich Spiele, in die Futter involviert ist, das aktiv erbeutet werden muss.

Menschen schließen gerne von sich auf andere Spezies und halten einen gut gefüllten Teller für den Garant für absolutes Wohlbefinden. Wer allerdings meint, ein reichhaltiges Angebot an herumstehendem Katzenfutter reiche aus, um den Stubentiger wunschlos glücklich zu machen, der ist auf dem Holzweg. Unsere Miezen sind durchaus arbeitswillig und befriedigen ihren Beutetrieb mit dem allergrößten Vergnügen… Auch am Wochenende. Und montags. Und überhaupt.

Einfaches Intelligenzspielzeug für Katzen: Auch als DIY

Um die Katze für ihr Futter arbeiten zu lassen, wurden die Fummelbretter erfunden. Dabei wird Nahrung so in Gefäßen drapiert, dass der Fellbeutel erst einmal eine Runde grübeln und pföteln muss, um an seinen Snack heranzukommen. Das bedeutet nicht nur Kopf– und Tastarbeit für’s Tier, sondern unterstützt bei verfressenen Kandidaten auch eine langsamere Futteraufnahme.

Ob Miez ihre Kaustange nun aus einer Klopapierrolle fischen oder eine Handvoll Trockenfutter aus einem mit Papierkugeln gefüllten Karton suchen muss: Das Prinzip des Fummelbretts ist simpel, aber effizient. Denn: Derartige Beschäftigungsmittel lassen sich notfalls fix selber basteln und halten die Katze prima bei Laune.

Ein paar Nachteile haben die einfachen Do It Yourself-Versionen allerdings: Wenn Miez Zunge und Zähne beim Fummeln mit einsetzt, ist das mehrfache Wiederverwenden der Pappkonstrukte allein aus hygienischen Gründen wenig ratsam. Dazu kommt, dass gerade Maine Coons die geborenen Zerstörer sind. Kartons werden relativ schnell zerbissen, zerkratzt und coonie-typisch plattgesessen. Das baldige Ersetzen des Spielzeugs ist also vorprogrammiert.

Fummelbrett
Das Trio in Aktion…

Das Edupet Cat Center

Um ein widerstandsfähiges und abwaschbares Fummelbrett in petto zu haben, kann man sich ein fertiges Exemplar aus Kunststoff zulegen. So kann man die Bretter auch mal zum Futternapf umfunktionieren und Nassfutter und Rohfleisch darin drapieren.

Neben altbekannten Modellen wie dem Cat Activity Fun Board von Trixie*, das ich im Artikel über passendes Maine Coon Spielzeug schon erwähnt habe, gibt es mittlerweile auch empfehlenswerte Produkte anderer Hersteller. Ein ausreichend stabiles Maine Coon Intelligenzspielzeug mit Langzeitspaßfaktor ist dabei das Edupet Cat Center*.

Der Aufbau

Das runde Fummelbrett besteht aus sechs Modulen:

  • Röhren. In den drei transparenten Röhren können auch die Pranken eines Maine Coon Katers problemlos nach Futter und Spielzeug klauben. Die Teile unterscheiden sich leicht in Höhe und Öffnungsrichtung und animieren meine Monster enorm zum Hineingrabschen: Besonders Buddy widmet sich diesem Modul meist als erstes.
  • Schächte. Zwischen vier kleinen Wänden kann Futter drapiert werden, das dann wahlweise aus dem Modul herausgeschoben oder über die Plastikwände hinweggehoben werden muss. Die Schächte sind relativ schmal, sodass ein grobmotorisch veranlagert Coonie mit dicken Pfoten hier schon ein wenig Geschick beweisen muss, um an die Beute zu kommen.
  • Zapfen. Das, was auf den Fotos wie eine Armee aus Bauern-Schachfiguren anmutet, lässt sich durch das Spannen von (festen, katzensicheren) Bändern zwischen den Stäben in ein Labyrinth verwandeln, aus dem die Leckerli gezielt herausgeschoben werden müssen. Für meine Grobmotoriker ist dieses Modul allerdings auch ohne Bänder je nach Größe des Snacks schon kompliziert genug… Und meine Jungs würden jede Form von Schnur so lange bekauen, bis sie am Ende selbst als Snack herhält.
  • Käselöcher. Das Futter aus den kleinen Mulden holen meine Monster sich gewöhnlich direkt mit der Zunge. Sonny liebte dieses Modul abgöttisch und saugte es allabendlich mit der Energie eines Hochleistungsstaubsaugers leer.
  • Tunnel. Ich dachte anfangs, die Coonie-Pfoten würden in die abgeflachten Tunnelkonstruktionen gar nicht erst hineinpassen, aber selbst der Boss hat mit dem Herausfischen der Beute daraus keine sonderlichen Schwierigkeiten. Nur gelegentlich werden Snacks bis hinten an den inneren Rand geschoben und dann vergessen.
  • Mauseloch. Ähnlich wie bei den Tunneln war ich bei der transparenten Kuppel in der Mitte anfangs skeptisch, ob die Coons damit etwas anfangen können. Ich hatte auch etwas Sorge, sie könnten mit den Pranken in den eher kleinen Öffnungen stecken bleiben, aber: Nope. Sie lieben das Modul und räumen es mit dem größten Vergnügen aus.

Das Highlight

Der absolute Bonus des Edupet Cat Centers* ist die Kugelbahn am Rand. Erstens landen da die herausgefischten Leckerli drin, die Miez nicht sofort inhaliert. Die müssen dann herauspfötelt (oder sonny-mäßig eingesaugt) werden. Und zweitens macht sie das Board auch in leerem Zustand interessant.

Normalerweise ist es sinnvoll, Spielzeuge wie Fummelbretter wegzupacken, wenn sie nicht gerade in Benutzung sind, da sie für die Tiere so spannender bleiben. Mein Spielkind Buddy stattet dem gelben Ball aber so gerne einen Besuch ab, dass ich ihm das gute Stück gar nicht wegnehmen möchte. Zumal so die anfänglich liegen bleibenden Snacks (ja, ab und zu kommt das vor!) regelmäßig noch mit Verspätung eingesammelt werden. Immerhin macht die Party mit der Kugelbahn Hunger.

Edupet Cat Center
»Meins!« »Meins!« »Meins!«

Fazit

Insgesamt sind meine Kater in puncto Fummelbrett extrem geübt und leeren auch das Cat Center relativ fix. Man könnte also kritisieren, dass es für die felinen Fummel-Profis zu leicht ausfällt. Aber: Meine Fellgiganten haben dennoch sichtlich Spaß dabei, weswegen das gute Stück bei uns ein fester Bestandteil des Abendrituals geworden ist. Bevor der Zweibeiner ins Bett marschiert, werden das Cat Center und ein wechselndes anderes Fummelbrett mit den aktuellen Lieblingssnacks (in 80% der Fälle also zerkleinerten Cosma Snackies*) befüllt. Und die Jungs bestehen da auch drauf! Wenn ich das Auffüllen vergesse, leidet meine Nachtruhe enorm.

Ich habe den Jungs das Brett 2016 zu Weihnachten geschenkt und seitdem in Dauerbenutzung – dementsprechend kann ich es für feline Fummelbrett-Fanatiker guten Gewissens empfehlen. Die Reinigung geht klar, bis auf ein paar Kratzer sieht alles noch prima aus und der Langzeitspaß scheint den Miezen zufolge absolut vorhanden zu sein.

Wenn dein Vierbeiner also mal wieder ein neues Spielzeug verdient… Probier’s doch mal aus und sag uns Bescheid, wie das Cat Center ankommt! Und, hey: Vielleicht hast du ja auch noch viel kreativere Methoden, Katzen über Futterspiele zu bespaßen? Wir sind ganz Ohr!


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2 Kommentare

  1. Dankeschön für die Produktbeschreibung, vielleicht legen wir uns auch noch diese Alternative zu. Mit Iwan musste ich mir wirklich viel einfallen lassen, da der Kerl verdammt clever war und alles an angebotenen Spielen meist nullkommanix raus hatte. Auch wenn ich von anderer Seite oft zu hören bekamm „… meine kapieren das einfach nicht….“

    Wirklich was Neues habe ich leider nicht für Dich. Eher so ungewollte Entdeckungen wie der Gartensack voll Humus den ich vom Stall mitgenommen hatte. Darin waren Regenwürmer die beobachtet und ausgegraben wurden. Ein heiden Spaß, ein riesen Dreck, aber beschäftigte Katzen :o)

    LG, Merle

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