Giardien bei Katzen: Diagnose und Therapie der einzelligen Quälgeister

Giardien bei Katzen

Für die einen ein Fremdwort, das per Autokorrektur schnell zu »Gardine« wird – für leiderprobte Tierhalter dagegen die ultimative Kreuzung aus Freddy Krueger, Jason Vorhees, Michael Myers und dem The Walking Dead-Zombie-Virus: Das sind Giardien.

Beim Einzug von Budd und Sonny seinerzeit bekam ich die wenig charmanten Einzeller als Untermieter mit – leider ohne, dass ich darüber Bescheid gewusst hätte. Andernfalls hätte ich ihnen (den Gardinen, nicht den Babys) deutlich schneller Hausverbot erteilt. Giardien sind nämlich eklig. Richtig, richtig eklig. Und obendrein auch noch verdammt hartnäckig.

Es hat eine Weile gedauert, bis wir die Bude (und die Katzen) wieder gänzlich parasitenfrei hatten. Da ich die Biester auf dem Blog immer mal erwähnt habe (auch hier: die Giardien, nicht die Katzen – wobei, letztere ja irgendwie auch…), kommt es bis heute vor, dass mich geplagte Katzenhalter anschreiben, wie genau wir die lästigen Viecher bekämpft haben. Also wird es wohl Zeit für ein paar Erfahrungswerte der Fellgiganten: Wie werde ich sie los in [möglichst wenig] Tagen?!

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Maine Coon Entwicklung in Bildern: Kater Buddy im Alter von 4 Monaten bis 2 Jahren

Maine Coon Entwicklung

Mein blau-weißes Riesenbaby ist gestern zwei Jahre alt geworden! Entsprechend hatte ich diesen Artikel natürlich für den gestrigen Tag angepeilt – das Geburtstagskind hielt es aber für eine grandiose Idee, durch den Deckel des Nagariums zu brechen und dabei beinahe die Fellmurmeln mit dem Lochblech zu erschlagen. Ich war deshalb zunächst mit einem Baumarktbesuch und dem Zusammenzimmern einer neuen Abdeckung für’s Gerbilgehege ausgelastet.

Sei’s drum. Da gerade die Entwicklung der Coons viele frischgebackene Halter (oder solche, die es werden wollen) interessiert, hält der Buddynator nun als Beweisstück A her. Die Entwicklung eines Maine Coon Katers von 4 bis 24 Monaten in Bildern (mit Gewichtsangaben) zeig ich dir an seinem Beispiel in diesem Artikel.

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Katzennapf Yummynator im Fellgigantentest

Yummynator im Fellgigantentest

Dass meine Jungs Chaoten sind, daraus mache ich im Blog kein Geheimnis. Besonders Budd und Indio sind famos darin, Einrichtungsgegenstände gegen mich zu verwenden, Stolperfallen zu errichten und generell dafür zu sorgen, dass die Bude hier einem Hindernisparcours gleicht.

In puncto Fressen sind Maine Coons ohnehin aus der Art geschlagen. Mit den Pfoten futtern liegt bei ihnen total im Trend. Fleisch aufspießen und sich in den Schnabel stopfen, dabei 50% auf den Boden schmeißen, die Happen nicht kauen und schlucken, sondern zunächst vorm Fellkollegen in Sicherheit bringen und durch zwei Zimmer schleppen, die Hälfte unterwegs im Wassernapf versenken… Yep, hier waren Fellgiganten am Werk.

Quatschkopf Buddy hat zusätzlich ein besonderes Hobby: Er schiebt. Sobald der Staubsauger-Modus aktiviert ist, wird der Futternapf mit der Nase quer durch Küche und Flur transportiert. Gerne auch so, dass ich morgens im Halbdunkel mittig ins Nassfutter trete und dank klirrendem Keramiknapf und ausgiebigem Fluchen das gesamte Haus aufwecke. Weil der Napf plötzlich exakt vor der Haustür steht. Das nervt überhaupt nicht.

Die Höhle der Löwen habe ich nie selbst gesehen, aber: Den Boom um den Yummynator* habe ich mitbekommen. Skeptisch wie ich allgemein bin, habe ich nur nicht sofort darauf reagiert. Seit ein paar Wochen sind nun aber doch mehrere Exemplare des 2 in 1-Napf-Systems bei uns in Betrieb und es wird Zeit für ein Fazit.

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