Verlust eines Tieres verarbeiten: Die Liebe zu einer Katze

Der Boss

Ich würde dir so gern sagen, dass dein Leben mit einem Fellgiganten an deiner Seite automatisch besser ist als ohne.

Ich würde dir so gern sagen, dass Tiere dein Leben auf der ganzen Linie nur bereichern.

Verdammt, ich wünschte, ich könnte dir sagen, mit einem Maine Coon zieht bei dir ein Freund für’s Leben ein.

Aber das ist nicht so.

Nicht wegen den Momenten, in denen du nach Hause kommst, um sämtliche Gardinen zerwühlt und durchlöchert auf dem Fußboden vorzufinden. Auch nicht, weil Katzen grundsätzlich dann in ihre eigene Scheiße treten, wenn du gerade mit Besuch bei Kaffee und Kuchen sitzt. Es geht nicht ums Putzen, ums Saugen, ums Schwingen von Fusselrollen, um Verzweiflung bei der Futterumstellung, um Zoff in der Gruppe, durchmiaute Nächte, schmerzhafte Liebesbisse oder Katzenkrallen im Gesicht. Himmel, es geht noch nicht einmal um die 2.000 Euro schweren Tierarztrechnungen, die meine Coonies mir in den letzten Jahren regelmäßig beschert haben.

Es geht darum, dass Katzen sterben.

Es geht darum, dass dein bester Freund, der dir sein ganzes Leben widmet und mit dem du mehr Zeit verbringst als mit allen anderen Lebewesen um dich herum, immer, egal was passiert, vor dir gehen muss.

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Die Maine Coon Ernährung: Ausstattung und Katzenfutter

Katzenfutter

Eine meiner liebsten Eigenschaften bei Tieren ist Verfressenheit.

Verfressene Tiere lassen sich kinderleicht zu allerlei Quatsch motivieren (und damit von anderem, unschönen Quatsch abhalten), haben bestenfalls ein kleines Polster, das im Krankheitsfall lebensrettend wirken kann und sind in puncto Futterauswahl meist um einiges flexibler: Wer gerne futtert, macht auch mal Abstriche, anstatt gleich in den Hungerstreik zu treten, wenn Frauchen sich für eine neue Futtermarke entschieden hat.

Mit Buddy und Sonny habe ich in dieser Hinsicht zwei Glücksgriffe gelandet: Beide fressen mir die Haare vom Kopf! (Auch buchstäblich, übrigens. Unsere Meinungen in puncto Frisuren klaffen wohl ziemlich weit auseinander.)

Die Fütterung hat mir das von Anfang an deutlich erleichtert. Ausstattungstechnisch ist dieses Thema natürlich ohnehin kein schwieriges, denn Futtergefäße findet man immer. Die Frage, was man dem Familienzuwachs vorsetzt, ist dafür allerdings ungleich schwieriger zu beantworten.

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Die Maine Coon Erstausstattung: Alles für deinen Coonie Zuwachs

Buddy und Sonny
Checkliste
Mittlerweile habe ich der Grundausstattung für Maine Coon Katzen noch eine Seite mit Produktempfehlungen und Checklist gewidmet!

Seit dem 10. Juli beglücken den Boss und mich zwei mittlerweile 17 Wochen alte Fellbirnen voller Flausen in den hübschen Schädeln: Buddy und Sonny brauchten nicht einmal drei Stunden, um die gesamte Wohnung zu katalogisieren, die coolsten Spielzeuge abzuchecken und die bequemsten Liegeplätze in Beschlag zu nehmen. (Zumindest so lange, bis der Boss sein Nickerchen dort halten wollte.) Die Vergesellschaftung lief so unverschämt glatt, dass das Trio schon den Abend des Folgetages in trauter Eintracht vorm Katzen-Fernseher (dem Nagarium der Rennmäuse) verbrachte. Und mittlerweile tun die beiden Wannabe-Fellgiganten ganz so, als hätten sie niemals unter einem anderen Dach gelebt.

Da ich mit Katzen aufgewachsen bin, stand mein Zuhause schon immer voll mit Katzenkram – gefühlt mehr als mit Menschenmöbeln (zu meiner Verteidigung, es gibt geniale Sachen für Katzen!). Ausstattung war für die Zwerge also eigentlich genug vorhanden, aber die Vorfreude auf die Party auf acht Pfoten hat in mir den Kaufrausch geweckt: Ich hielt es absolut für notwendig, den Kleinen im Voraus eine neue Erstausstattung zu besorgen, bestehend aus allem, was das Coonieherz begehrt (oder begehren könnte).

Was das ist? Fangen wir vorne an:

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17 Fakten über Maine Coon Katzen

Boss

»Was ist das denn?!« war Anfang der 90er mein meistgehörter Satz, wenn es um die Waldkatzen meiner Mutter ging. Die Größe und das lange Fell unserer felinen Mitbewohner versetzte den Besuch regelmäßig in Staunen – oder schlug ihn glatt in die Flucht. Frei nach dem Motto: »Mit Schäferhunden komme ich klar, aber Kampfkatzen? Ohne mich.« (Dabei waren die beiden Kater die mit Abstand freundlichsten Geschöpfe auf diesem Planeten.)

Mittlerweile sind Norweger, Coonies und Co. in aller Munde. Klar, Menschen stehen auf groß und plüschig, entsprechend boomte im Laufe der Jahre auch die Rassekatzenzucht.

Trotz ihrer wachsenden Bekanntheit und Beliebtheit sind Maine Coons für viele Menschen aber immer noch ein Buch mit sieben Siegeln – das fängt schon damit an, dass verdammt viel Unklarheit in Bezug auf ihren Namen besteht. (Tatsächlich habe ich von Main Coon über Mayn Kuhn bis hin zu Menkun schon alle möglichen Schreibweisen gelesen – und selbst auf meiner Tierarztrechnung prangt jedes Mal aufs Neue das Maine ohne e.) Teilweise existieren (selbsternannte) »Zuchten«, die nicht einmal die Bezeichnung der Rasse korrekt buchstabieren können, die sie angeblich erhalten wollen – ich muss wohl nicht betonen, dass von derartigen Spezialisten niemand eine Katze kaufen sollte.

Einige Infos zu Background und Besonderheiten der Coonies habe ich hier gesammelt. Die folgende Liste bildet gewissermaßen das kleine 1×1 des Maine Coon-Freundes, denn diese 17 Fakten kennt wohl jeder, der sich für die Fellgiganten begeistert. Bist du den plüschigen Miezen schon auf den Leim gegangen, wirst du also einiges wiedererkennen – und wenn nicht, wer weiß? Vielleicht ziehen die Maine Coons dich ja spätestens jetzt in ihren Bann…

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