Giardien bei Katzen: Diagnose und Therapie der einzelligen Quälgeister

Giardien bei Katzen

Für die einen ein Fremdwort, das per Autokorrektur schnell zu »Gardine« wird – für leiderprobte Tierhalter dagegen die ultimative Kreuzung aus Freddy Krueger, Jason Vorhees, Michael Myers und dem The Walking Dead-Zombie-Virus: Das sind Giardien.

Beim Einzug von Budd und Sonny seinerzeit bekam ich die wenig charmanten Einzeller als Untermieter mit – leider ohne, dass ich darüber Bescheid gewusst hätte. Andernfalls hätte ich ihnen (den Gardinen, nicht den Babys) deutlich schneller Hausverbot erteilt. Giardien sind nämlich eklig. Richtig, richtig eklig. Und obendrein auch noch verdammt hartnäckig.

Es hat eine Weile gedauert, bis wir die Bude (und die Katzen) wieder gänzlich parasitenfrei hatten. Da ich die Biester auf dem Blog immer mal erwähnt habe (auch hier: die Giardien, nicht die Katzen – wobei, letztere ja irgendwie auch…), kommt es bis heute vor, dass mich geplagte Katzenhalter anschreiben, wie genau wir die lästigen Viecher bekämpft haben. Also wird es wohl Zeit für ein paar Erfahrungswerte der Fellgiganten: Wie werde ich sie los in [möglichst wenig] Tagen?!

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Katzensicher Weihnachten feiern: Do’s, Don’t’s und Gefahrenquellen

Katzensicher Weihnachten feiern

Was uns eine besinnliche Atmosphäre beschert, ist für unsere Vierbeiner ein Abenteuerspielplatz mit Gefahrenpotential: Lametta, Lichterketten und leuchtende Weihnachtsbäume finden wir Zweibeiner zwar hochdekorativ, unseren Katzen zuliebe sollten wir’s mit dem Schmücken für die Feiertage allerdings nicht übertreiben. Während wir uns nämlich auf Glühwein, gutes Futter und Kuscheldeckensessions auf der Couch einstimmen, versetzt der Weihnachtskram, den wir dafür in der Wohnung verteilen, unsere Vierbeiner ziemlich in Partylaune. Und Katzen in Partylaune neigen ein kleines bisschen zu Chaos und Kat(z)astrophen.

Wovor du dich den Fellbombern zuliebe in puncto Katzensicherheit zu Weihnachten besonders in Acht nehmen solltest, erfährst du in diesem Artikel. Damit versengte Plüschboas und verschluckte Engel sich in Grenzen und halten und deine freakige Verwandtschaft für Stimmung sorgt – nicht deine Katze. So wie’s an den Feiertagen sein soll!

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Katze frisst nicht? Teil 2: Wie du deine Katze zum Fressen animieren kannst

Katze zum Fressen animieren

Über die Gefahr, die Futterverweigerung bei Katzen birgt, und über mögliche Ursachen für Appetitlosigkeit schrieb ich hier.

Beim endgültigen Auffinden der Ursache für die Fressunlust deiner Katze kann dir natürlich nur ein guter Tierarzt helfen. So oder so musst du allerdings versuchen, deinem haarigen Liebling das Futter wieder schmackhaft zu machen.

Zur Info: Eine Katze benötigt pro Tag zwischen 60 und 80 kcal Energie pro Kilogramm Körpergewicht. An Flüssigkeit sind es um die 50 ml pro Kilogramm. Ein neun Kilo schwerer Maine Coon Kater hätte damit einen Bedarf von durchschnittlich 630 kcal und 450 ml Wasser am Tag. Eine ganz schöne Menge! Nassfutter besteht zu 70 bis 80 % aus Feuchtigkeit, entsprechend müssen Katzen, die so ernährt werden, nur wenig zusätzlich trinken. Bei Trockenfutter schaut es allerdings ganz anders aus.

Wenn Miez jetzt wenig bis überhaupt nichts zu sich nehmen will, musst du anfangen zu tricksen.

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