Maine Coon Temperament: Party Cats mit Power (+ Krallen + Zähnen)

Maine Coon Temperament

Viele Menschen meinen, was die Maine Coon von anderen Katzen unterscheidet, wäre in erster Linie die Optik. Klar, die Tiere sind die plüschigen Schwarzeneggers der Hauskatzenwelt. Allerdings ist Optik nie alles im Leben. Die Coons werden gern als gentle giants betitelt, weil sie anderen Lebewesen gemeinhin offen und freundlich gegenübertreten – und aus 27 Jahren Coonie-Erfahrung kann ich sagen: Jep, das ist wahr.

Leute, die meine Kater kennenlernen, sind zunächst auf Sicherheitsabstand bedacht, wenn sie mit der Rasse keine Erfahrung haben. Wenn ich mir den Boss unter den Arm klemme und zum Hallo-Sagen hinhalte, ist die erste Reaktion oft: »Tut der was?« Ich muss dann immer lachen. Ja, er wird wohl weiteratmen, wenn du ihn berührst. Allerhöchstwahrscheinlich wird er deine Hand beschnuppern und dich ein bisschen abchecken, weil er dich nicht kennt. Vielleicht kann er dich gut leiden, dann wird er dich anstupsen. Aber sonst? Nö.
Tust du ihm nichts, tut er dir nichts. Auf die Idee käme er gar nicht.

Trotzdem: Maine Coons sind keine Steifftiere für die Vitrine. Den Knopf im Ohr sucht man vergeblich.

Die Tiere sind kernig. Sie haben Power. Und sie brauchen Action.

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Maine Coon Kratzbaum, Kratztonne und Co: Kratzen, klettern, chillen

Kratzen, Schlafen, Liegen - die passende Ausstattung für deinen Coonie

Das Leben eines Maine Coons besteht nicht nur aus Spielen und Fressen. Katzen müssen auch ihren Besitz markieren, das Territorium im Blick behalten und sich an einem geschütztem Plätzchen ausruhen können. Katzen leben noch nicht lange genug auf engstem Raum mit Menschen zusammen, um ihr Bedürfnis nach einem eigenen Revier verloren zu haben. Bei der Einrichtung einer katzengerechten Wohnung geht es also nicht allein darum, die Kabel vom Fernseher in Sicherheit zu bringen: Du musst auch versuchen, deinen Coons Möglichkeiten zu bieten, ihr natürliches Verhalten auszuleben.

Dabei ganz oben auf deiner Liste der Must Have Ausstattung für Fellgiganten? Möglichkeiten zum Klettern und Krallen Wetzen. Andernfalls lautet deine nächste Google-Suche womöglich »Hilfe, meine Katze zerkratzt meine Möbel und Tapeten«, und das wäre ziemlich uncool!

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Die Maine Coon Erstausstattung: Alles für deinen Coonie Zuwachs

Buddy und Sonny
Checkliste
Mittlerweile habe ich der Grundausstattung für Maine Coon Katzen noch eine Seite mit Produktempfehlungen und Checklist gewidmet!

Seit dem 10. Juli beglücken den Boss und mich zwei mittlerweile 17 Wochen alte Fellbirnen voller Flausen in den hübschen Schädeln: Buddy und Sonny brauchten nicht einmal drei Stunden, um die gesamte Wohnung zu katalogisieren, die coolsten Spielzeuge abzuchecken und die bequemsten Liegeplätze in Beschlag zu nehmen. (Zumindest so lange, bis der Boss sein Nickerchen dort halten wollte.) Die Vergesellschaftung lief so unverschämt glatt, dass das Trio schon den Abend des Folgetages in trauter Eintracht vorm Katzen-Fernseher (dem Nagarium der Rennmäuse) verbrachte. Und mittlerweile tun die beiden Wannabe-Fellgiganten ganz so, als hätten sie niemals unter einem anderen Dach gelebt.

Da ich mit Katzen aufgewachsen bin, stand mein Zuhause schon immer voll mit Katzenkram – gefühlt mehr als mit Menschenmöbeln (zu meiner Verteidigung, es gibt geniale Sachen für Katzen!). Ausstattung war für die Zwerge also eigentlich genug vorhanden, aber die Vorfreude auf die Party auf acht Pfoten hat in mir den Kaufrausch geweckt: Ich hielt es absolut für notwendig, den Kleinen im Voraus eine neue Erstausstattung zu besorgen, bestehend aus allem, was das Coonieherz begehrt (oder begehren könnte).

Was das ist? Fangen wir vorne an:

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