10 Katzenmythen und die Wahrheiten dahinter

Katzenmythen

Katzen sind geheimnisvolle Geschöpfe und versetzen uns dosenöffnende Zweibeiner fast täglich  mit ihrem wunderlichen Verhalten in Staunen. Und damit meine ich nicht bloß zielgenaues Erbrechen auf Teppichböden oder nächtliches Platzieren vom Plüschpo im Menschengesicht. Unsere vierbeinigen Kumpels offenbaren ein besonderes Gespür für uns und unsere Launen, zeigen ein beeindruckendes Maß an sozialer und emotionaler Intelligenz, von der wir Zweibeiner uns durchaus eine Scheibe abschneiden könnten und sind obendrein so geschickte Stalker und Jäger, dass man sie am besten als Ninjas im Pelzmantel beschreiben könnte.

Allerdings kursieren über das Wunderwerk Katze diverse Fehlannahmen und Trugschlüsse. Das sorgt für Missverständnisse – und manche davon resultieren in unnötigen Haltungsfehlern, die das Zusammenleben von Miez und Mensch nachhaltig beeinträchtigen. Deswegen nehmen wir in diesem Artikel 10 populäre Katzenmythen aufs Korn und räumen mit berühmten Unwahrheiten auf!

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Feliway Classic im Test: Pheromone gegen Stress bei Katzen?

Feliway Classic im Test

 Anzeige / Werbung! Dieser Produkttest entstand in freundlicher Kooperation mit der Shop-Apotheke. 

Stress bei Katzen kann zu unschönen Verhaltensstörungen und Ärger in der Gruppe führen. Schreckhaftigkeit, Aggression, Kratzen an Möbelstücken und Tapeten, Appetitlosigkeit, Unsauberkeit – das sind nur ein paar der Auffälligkeiten, die eine Katze zeigen kann, wenn sie zu sehr unter Strom steht. Ähnlich wie bei Menschen steigt langfristig die Anfälligkeit für Krankheiten und das Tier leidet sowohl psychisch als auch körperlich.

Doch was soll man tun, um der Katze zu helfen? Ein Tierarztbesuch kann zunächst klären, ob medizinische Ursachen für das auffällige Verhalten vorliegen. Ist gesundheitlich alles im grünen Bereich, dann sind die Stressauslöser häufig Veränderungen im Umfeld der Katze (z.B. Wegfall einer Bezugsperson, Verlust eines Katzenpartners, Einzug einer neuen Katze, Ortswechsel) oder schlechte Haltungsbedingungen (beispielsweise Langeweile und mangelnde Abwechslung, Einsamkeit, Vernachlässigung, mangelnde Entspannung). Zudem können unsere Miezen genau wie wir Zweibeiner etwas erleben, das sie traumatisiert und nachhaltig verängstigt.

Soweit möglich sollten Stressauslöser natürlich immer identifiziert und vermieden werden. Doch das gestaltet sich leider nicht immer ganz einfach. Gerade nach unschönen Erlebnissen oder erlittenen Verlusten braucht es Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen, um Miez zu mehr Entspannung zu verhelfen. Da wünscht man sich nicht selten ein felines Pendant zu Räucherstäbchen und Walgesang herbei – oder einen magischen Knopf, der den Stress des Vierbeiners einfach abschaltet.

Tatsächlich soll mit Feliway solch ein Entspannungs-Helfer bereits auf dem Markt sein. Das Mittel ist laut Hersteller dem »natürlichen Wohlfühlpheromon« der Katze nachempfunden und soll Stress und stressinduzierte Verhaltensweisen wie Kratzen und Harnmarkieren reduzieren. Wir durften Feliway Classic in Form des Happy Home Starter Sets für Teilzeit-Hibbel Indio ausprobieren!

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Maine Coon Temperament: Party Cats mit Power (+ Krallen + Zähnen)

Maine Coon Temperament

Viele Menschen meinen, was die Maine Coon von anderen Katzen unterscheidet, wäre in erster Linie die Optik. Klar, die Tiere sind die plüschigen Schwarzeneggers der Hauskatzenwelt. Allerdings ist Optik nie alles im Leben. Die Coons werden gern als gentle giants betitelt, weil sie anderen Lebewesen gemeinhin offen und freundlich gegenübertreten – und aus 27 Jahren Coonie-Erfahrung kann ich sagen: Jep, das ist wahr.

Leute, die meine Kater kennenlernen, sind zunächst auf Sicherheitsabstand bedacht, wenn sie mit der Rasse keine Erfahrung haben. Wenn ich mir den Boss unter den Arm klemme und zum Hallo-Sagen hinhalte, ist die erste Reaktion oft: »Tut der was?« Ich muss dann immer lachen. Ja, er wird wohl weiteratmen, wenn du ihn berührst. Allerhöchstwahrscheinlich wird er deine Hand beschnuppern und dich ein bisschen abchecken, weil er dich nicht kennt. Vielleicht kann er dich gut leiden, dann wird er dich anstupsen. Aber sonst? Nö.
Tust du ihm nichts, tut er dir nichts. Auf die Idee käme er gar nicht.

Trotzdem: Maine Coons sind keine Steifftiere für die Vitrine. Den Knopf im Ohr sucht man vergeblich.

Die Tiere sind kernig. Sie haben Power. Und sie brauchen Action.

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Fellgiganten: May I introduce… Indio

Fellgiganten: Indio

Es wird bei mir zur traurigen Routine, dass Tiere mich verlassen und in einem tiefschwarzen Sumpf von »nein, das will ich nie wieder, es gab nur ihn und dabei bleibt es«-Gefühlen zurücklassen… So lange, bis die Realität mich mit der Wucht eines 40-Tonners rammt und ins Jetzt zurückbefördert.

Normalerweise würde ich immer sagen: Wenn du jemanden verlierst, egal ob Mensch oder Tier, dann nimm dir um Himmels Willen Zeit, das zu verarbeiten.

Und zwar aktiv.

Lass diese ganzen Scheißgefühle (pardon) in dir wüten, so lange, bis der Sturm nachlässt.

Früher oder später wirst du dann spüren, ob dein Herz Platz für jemand Neuen geschaffen hat.

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