Maine Coon Temperament: Party Cats mit Power (+ Krallen + Zähnen)

Maine Coon Temperament

Viele Menschen meinen, was die Maine Coon von anderen Katzen unterscheidet, wäre in erster Linie die Optik. Klar, die Tiere sind die plüschigen Schwarzeneggers der Hauskatzenwelt. Allerdings ist Optik nie alles im Leben. Die Coons werden gern als gentle giants betitelt, weil sie anderen Lebewesen gemeinhin offen und freundlich gegenübertreten – und aus 27 Jahren Coonie-Erfahrung kann ich sagen: Jep, das ist wahr.

Leute, die meine Kater kennenlernen, sind zunächst auf Sicherheitsabstand bedacht, wenn sie mit der Rasse keine Erfahrung haben. Wenn ich mir den Boss unter den Arm klemme und zum Hallo-Sagen hinhalte, ist die erste Reaktion oft: »Tut der was?« Ich muss dann immer lachen. Ja, er wird wohl weiteratmen, wenn du ihn berührst. Allerhöchstwahrscheinlich wird er deine Hand beschnuppern und dich ein bisschen abchecken, weil er dich nicht kennt. Vielleicht kann er dich gut leiden, dann wird er dich anstupsen. Aber sonst? Nö.
Tust du ihm nichts, tut er dir nichts. Auf die Idee käme er gar nicht.

Trotzdem: Maine Coons sind keine Steifftiere für die Vitrine. Den Knopf im Ohr sucht man vergeblich.

Die Tiere sind kernig. Sie haben Power. Und sie brauchen Action.

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Fellgiganten: May I introduce… Indio

Fellgiganten: Indio

Es wird bei mir zur traurigen Routine, dass Tiere mich verlassen und in einem tiefschwarzen Sumpf von »nein, das will ich nie wieder, es gab nur ihn und dabei bleibt es«-Gefühlen zurücklassen… So lange, bis die Realität mich mit der Wucht eines 40-Tonners rammt und ins Jetzt zurückbefördert.

Normalerweise würde ich immer sagen: Wenn du jemanden verlierst, egal ob Mensch oder Tier, dann nimm dir um Himmels Willen Zeit, das zu verarbeiten.

Und zwar aktiv.

Lass diese ganzen Scheißgefühle (pardon) in dir wüten, so lange, bis der Sturm nachlässt.

Früher oder später wirst du dann spüren, ob dein Herz Platz für jemand Neuen geschaffen hat.

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Maine Coon Korb: Cozy Little Foot Kuschelbett im Fellgigantentest

Maine Coon Korb Cozy Little Foot

Maine Coons sind keine sonderlichen Schoßkatzen. Buddy und vor allem Sonny mögen diesbezüglich den Rassestandard falsch gelesen haben, die kleben mir nämlich gewöhnlich am Rockzipfel, sobald ich zur Tür reinkomme, aber eigentlich sitzt der typische Maine Coon eher bei seinem Menschen – und nicht auf ihm drauf. Das heißt, dass ein Coon gewöhnlich liebend gern ein Plätzchen in oder neben deinem Bett beanspruchen wird, dir mit Begeisterung die Sofalehne wärmt und generell sehr dankbar dafür ist, wenn du ein paar schöne Sitz- und Schlafgelegenheiten für ihn in deiner unmittelbaren Nähe drapierst.

Nun sind Katzen bekanntlich eigen. Die Felldecke auf der Fensterbank magst du prima finden, es kann aber trotzdem passieren, dass Miez ihren Allerwertesten lieber auf der kalten Steinplatte daneben parkt. Deswegen sind Empfehlungen für Katzenbetten leider kein Garant dafür, dass das hochgelobte Produkt auch deinen Tiger begeistern wird. Trotzdem ist es eine ganze Weile her, dass ein Körbchen hier solchen Anklang fand, dass ich es tatsächlich gleich in doppelter Ausführung in unseren Hausstand aufgenommen habe! Entsprechend ist das flauschige Bettchen in Pfotenform namens Cozy Little Foot * eindeutig eine Vorstellung wert.

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