Der Preis einer Maine Coon – und das Problem einer Moderasse

The Boss

Maine Coons sind süß, oder?

Groß. Pelzig. Ihr Wesen soll fantastisch sein.

Es ist, als hätte man einen lebendigen Luchs im Wohnzimmer. Und der will sogar mit dir knuddeln!

Problem: Maine Coons sind Rassekatzen.

Rassekatzen sind teuer.

Und wenn’s um Geld geht, dann hört der Spaß auf, oder?

Die Sache mit dem Zaster

Ehrlich, ich verstehe jeden, der auf Coonies steht, aber chronisch knapp bei Kasse ist. Ich arbeite in einem unterbezahlten Gesundheitsberuf, mein Studium an der Uni dafür hat mich nicht nur Nerven, sondern auch haufenweise Kohle gekostet, und ich kenne das Gefühl ziemlich gut, wenn am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist. Alle meine anderen Hobbys kennzeichnen sich durch enorm niedrige Maintenance-Kosten – damit für die Katzen genug übrig bleibt.

Denn das Ding ist: Deinen Katzen ist dein Einkommen egal. Es interessiert sie nicht, wenn du knapp bei Kasse bist.

Sie möchten trotzdem fressen, spielen und auf saubere Toiletten gehen.

Und unverschämterweise werden sie trotzdem krank.

Der Boom der Maine Coons

Die Maine Coon war ursprünglich eine Naturrasse. Die Tiere waren entsprechend robust und wenig anfällig für Krankheiten.

Der erste Maine Coon meiner Mutter wurde fast zwanzig Jahre alt und war in diesen zwei Jahrzehnten vielleicht dreimal wegen irgendwelcher Zipperlein beim Tierarzt. Und damals gab es noch kein Catz Finefood und Co: Männy bekam Sheba.

Irgendwann sind die Coonies zur Moderasse geworden. Jeder wollte so einen großen Fellpuschel haben – »Züchter« schossen aus dem Boden wie Unkraut, Kleinanzeigen bei eBay und Co. stapelten sich, alle hatten süße Main(e) Coon Kitten aus liebevoller Hobbyzucht abzugeben.

Manche haben ihre Arbeit gut gemacht – das Maine mit e geschrieben, jede Verpaarung wohl überlegt, die Stammbäume ihrer Katzen analysiert, in tierärztliche Untersuchungen investiert, um kranke Tiere von der Zucht auszuschließen, und darauf geachtet, nur wesensfeste Charaktere zu verpaaren.

Andere haben zwei beliebige Katzen, die wie Maine Coons aussahen, gekauft, aufeinandergesetzt und den Nachwuchs verschachert.

Erstere – die, die die Genetik ihrer Katzen respektiert und ihre Zucht mit Herz und Verstand betrieben haben – haben Geld und Zeit investiert, um die Rasse zu erhalten, die ihnen wichtig war. Die haben für ihre Mühen entsprechend eine Gegenleistung vom Käufer verlangt: Geld.

Mehr Geld, als es jemand verlangen kann, der kopflos Tiere zum Verkauf produziert.

Der Wert eines Tieres

Wenn man nun aber wenig Kohle hat und trotzdem eine solche Katze will? Dann nimmt man das billigste Angebot. Geschenkt bekommt man keine Rassekatze. Eine Schutzgebühr zahlt man immer. Und 600 Euro für eine Katze vom Züchter – man ist doch nicht verrückt! Das Teil soll einen im Monat nicht mehr als 30 Öcken kosten, hübsch aussehen und schnurren, wenn man den richtigen Knopf drückt. Rasse muss es schon sein, natürlich, aber es ist doch nur eine Katze!

Entschuldige den Sarkasmus.

Selbstverständlich ist es jedermanns eigene Entscheidung, wie viel Geld er für etwas ausgibt. Und ich schreibe das hier nicht, um Menschen ans Bein zu pinkeln, die diese wahnsinnigen Preise für eine Katze nicht zahlen möchten oder können. Ich verstehe das absolut.

Ich bin auch gar nicht der militante Typ: Jeder, der Tiere mag, ist mir automatisch sympathisch. Jedes Tier ist großartig. Und jedes Tier ist wertvoll. Unabhängig davon, wie es aussieht, wo es herkommt und wie sein Charakter ist.

Ich bin absolut dagegen, den Wert eines Tieres daran zu messen, was es gekostet hat.

Ich bin aber auch dagegen, Menschen zu unterstützen, die Tiere als Ware und Geldquelle betrachten.

Das Vermehren der Schwachen

Genau das tut man mit jedem Kitten, das man einem solchen Katzenproduzierer abnimmt: Man unterstützt, dass Tiere zur Ware verkommen, für die man keine Verantwortung übernehmen muss.

Der vermeintlich kleine Betrag, der damit verdient wird, ist nämlich ein riesengroßer Grund, die Naturrasse Maine Coon weiter durch hirnrissige Vermehrung kaputt zu machen. Eng miteinander verwandte Tiere verpaaren, die bestenfalls die Anlagen sämtlicher Krankheiten tragen, für die die Coonies prädisponiert sind? Natürlich! Warum auch nicht?

In der Natur regelt sich so etwas von selbst: Wer nicht überlebensfähig ist, wird ausselektiert. Der Stärkste überlebt. Die Tiere, die mal aus der Natur geholt wurden, um die Vorväter unserer Coons zu werden, waren also zwangsweise ziemlich harte Kerle.

Wir Menschen dagegen krallen uns krampfhaft am Leben fest – und wir übertragen das auf unsere Tiere. Wir ziehen auch die Schwachen mit durch. So lange, wie wir irgendwie können. Wir lieben sie trotzdem. Und das ist okay. Das ist menschlich.

Aber: Unser Bestand an nachgezüchteten Coonies setzt sich schon lange nicht mehr nur aus robusten, widerstandsfähigen Katzen zusammen. Das ist Vergangenheit.

Vermehrer missbrauchen auch die schwächsten Tiere als Deck- und Gebärmaschinen. Und auch unbedarfte Personen, die aus unerfindlichem Grunde meinen, sich ohne Backgroundwissen am Züchten versuchen zu müssen, produzieren Kitten, die mit dem klassischen Maine Coon, wie ich ihn kennengelernt habe, nichts mehr gemeinsam haben.

Das große Ganze

Es geht nicht nur darum, dass du mit einem Tier aus unseriöser und unüberlegter Vermehrung fix selbst ins Klo greifst. Wo keine Gesundheitsvorsorge betrieben wurde, ist die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten natürlich höher. Das betrifft sowohl Erbkrankheiten als auch Seuchen, Infektionen oder Parasitenbefall. Was du bei der Anschaffung gespart hast, hast du dann in Form von Behandlungskosten schnell wieder verloren.

Mir tut es für jeden Menschen leid, dem das passiert. Für ihn, und für sein Tier. Mir liegt aber nicht nur am Wohl des Einzelnen: Mir ist das große Ganze wichtig. Mir sind alle Maine Coons wichtig. Diese Rasse hat mich von Kleinauf begleitet – und ich will sie nicht vor die Hunde gehen sehen.

Wieso will ich dir also ans Herz legen, bitte bitte bitte auf die Herkunft deines Coonies zu achten? Darauf zu achten, dass du dein hart erarbeitetes Geld nur solchen Menschen überlässt, die ein Mindestmaß an Ahnung von dem haben, was sie da fabrizieren, und Verantwortung für das Leben übernehmen, das sie auf diese Welt holen?

Das Problem mit den Genen

Inzucht ist böse, das haben wir alle in der Schule gelernt. Im Rahmen der Katzenzucht lässt es sich schwer vermeiden, dass Tiere über einige Ecken miteinander verwandt sind – der Genpool der Coonies ist ohnehin winzig. Schnapp dir einen beliebigen Maine Coon-Stammbaum und verfolge die Ahnen des Tieres zurück: Je weiter du in den Generationen zurückgehst, desto mehr werden sich bestimmte Namen wiederholen. Andy und Bridget Katt of Heidi Ho. Dauphin de France und Tatiana of Tati-Tan. Smokie Joe of Whittemore. Diese Tiere bilden die sogenannte Top 5: Im Durchschnitt setzt sich der Stammbaum eines jeden Coonies zu etwa 70% aus diesen fünf Katzen zusammen.
Ich habe gerade den Stammbaum vom Boss gecheckt – bei ihm werden 72% seiner Ahnen von Top 5-Katzen gestellt.

Was, wenn nun fleißig Tiere verpaart werden, die von den 60er Jahren bis heute genetisch immer wahnsinnig eng beieinander waren?

Das Problem bei Inzucht ist nicht nur, dass rezessiv vererbte letale Gene mit voller Wucht durchschlagen können. Bei kontinuierlicher Inzucht verliert die Art ihre genetische Vielfalt – und je weniger Genmaterial noch vorhanden ist, desto schlechter kann der Körper auf »Angriffe von außen« reagieren. Die Gene für die verschiedenen Antikörper fehlen. Die Tiere werden krankheitsanfällig, die Lebenserwartung sinkt. (Und das ist bei den Coonies leider, leider bereits der Fall.)

Das heißt nicht, dass der durchschnittliche Maine Coon deswegen automatisch in irgendeiner Form krank ist. Aber das Wissen über einen kleinen Genpool sollte für jeden angehenden Verpaarer ein Signal sein, sich verdammt gut in die Materie einzuarbeiten, bevor wahllos Tiere gedeckt werden! Eine zu enge Verwandtschaft eines Pärchens sieht man nicht unbedingt beim Blick auf die letzten fünf Generationen. Man muss die ursprünglichen Linien der Coons kennen, um wirklich fremdes Blut (und frische Gene) für die nächste Generation finden zu können. Nur so tut man der Rasse (und damit den Menschen, die ihr Herz an sie verloren haben) einen Gefallen.

Und ja, das kostet Zeit, Nerven und Geld. Und ja, das gibt einem guten (!) Züchter das Recht, ein bisschen mehr für seine Kitten zu verlangen.

(Und das sage ich als Nicht-Züchter.)

Was kostet nun eine Maine Coon Katze?

Ein Liebhaberkitten aus einer tatsächlichen Zucht? 500 Euro Minimum, wenn vorm Deckakt das Gröbste an Vorsorge gelaufen ist. Eher mehr. Auch vierstellige Beträge sind locker möglich.

Doch unabhängig vom Kaufpreis, mal ganz ehrlich: Denkst du wirklich, ein Tier kostet im Unterhalt weniger als in der Anschaffung?

Maine Coons sind lange nicht mehr so widerstandsfähig wie früher.

Sie werden krank. Wenn man Glück hat, selten, wenn man Pech hat, ständig. Und wenn man richtig Pech hat, dann schwer.

Ein krankes Tier verursacht dir nicht nur haufenweise Sorgen, sondern auch Kosten. Die Medikation eines 10-Kilo-Katers ist deutlich teurer als die einer kleinen Europäisch Kurzhaar Katze. Bei einer kränklichen Mieze, bei der die zugrunde liegende Krankheit nicht ersichtlich ist, passiert es schnell, dass man mehrere Hundert Euro allein für die Diagnostik ausgeben muss, bevor überhaupt die Behandlung starten kann. Und die tierärztliche Versorgung ist so oder so nicht bekannt dafür, deinen Geldbeutel zu schonen.

Um zu verhindern, dass dein feliner Freund von einem Zipperlein ins nächste stolpert, kannst du versuchen, mit artgerechter Ernährung gegenzusteuern. Das Billigtrockenfutter vom Discounter ist dafür nicht geeignet. Und Maine Coons haben durch ihr hohes Gewicht natürlich wiederum einen höheren Bedarf an Nährstoffen als die süße Hauskatze von gegenüber.

Dann wäre da noch die Ausstattung: Maine Coons brauchen alles in XL. Größere, stabilere Kratzbäume kosten mehr Geld. Ebenso größere Klos. Größere Klos bedeuten außerdem mehr Katzenstreu, denn deine Miezen möchten ja buddeln können. Und Transportboxen? Nicht alle sind für Coonies geeignet.

Tiere sind das schönste Hobby, das man haben kann. Maine Coons sind bedingungslos liebende Freunde, wenn man es richtig anstellt. Wertvolle Familienmitglieder. Geniale Clowns und Entertainer.

Aber sie kosten Geld.

Fazit

Es heißt immer, Freundschaft und Liebe könne man nicht kaufen – ein Tier zu adoptieren ist allerdings immer mit einem Geldtransfer verbunden, vielleicht ist dieser Spruch also gar nicht wahr?

Ich weiß, dass die Preise von Rassekatzen sich oft wie eine persönliche Beleidigung anfühlen. Himmel, muss man denn Krösus sein, um ein Tier bei sich aufnehmen zu können?! Aber die Entscheidung für oder gegen eine Rasse steht jedem frei: Wenn es wirklich Maine Coon Kitten statt hübscher Kurzhaariger aus dem Tierheim sein sollen, dann muss man für diese Entscheidung gerade stehen. Und im Falle der sowieso gebeutelten Rasse der Coonies bedeutet das, Verantwortung zu übernehmen und bei der Auswahl eines Züchters mehr auf den Kopf statt auf das eigene Herz zu hören. (Denn, ja, toll sind die Tiere natürlich alle.)

Vielleicht bist du eigentlich auch gar nicht sonderlich eingeschossen auf Babymiezen im Haus? Leider werden auch Maine Coons regelmäßig aus den unterschiedlichsten Gründen vor die Tür gesetzt – wenn du noch keine Tiere im Haus hast, die auf gestandene Jungs und Mädels wenig begeistert reagieren (oder wenn deine Tiere toleranter sind als mein Boss), dann lohnt sich auch ein Blick in die Tierheime oder zur Maine Coon Hilfe. Die Fellgiganten dort wären dir dankbar, wenn du ihnen ein neues Zuhause schenken würdest! Die Schutzgebühren kosten dich weniger als Tiere vom Züchter – und anders als bei Kitten weißt du bei den größeren Kalibern natürlich gleich, was du bekommst. Bei einem Kitten kann dir niemand sagen, wie es sich optisch und charakterlich entwickeln wird.

Wenn du bis hierher gelesen hast, weiß ich, dass du das Beste für dein Tier willst. Deswegen bin ich mir sicher, dass du für dich, deine Katzen und die Coons die richtige Entscheidung treffen wirst, wenn du über die Anschaffung eines Fellgiganten nachdenkst. Ganz sicher darf die Haltung dieser wunderbaren vierbeinigen Zeitgenossen nicht den Reichen vorbehalten sein – am Ende ist Geiz aber ein miserabler Ratgeber.

Und, hey, es gibt einen Silberstreif am Horizont: Deine Coons werden dir beibringen, verdammt gut mit Geld umzugehen. Versprochen!

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51 Kommentare

  1. Ein toller Artikel, genauso ist es.
    Ich habe bei der Anschaffung eigentlich nie übermäßig auf den Preis geachtet , da die laufenden Kosten ohnehin immer viel höher sind. Deine Ausführungen treffen den Nagel allerdings auf den Punkt.
    Liebe Grüße
    Felix

    1. Hi Felix,
      danke dir! Ja, das Wichtigste ist wirklich, dass man den Unterhalt der Miezen finanziell tragen kann. Wenn’s da schon hakt, braucht man sich über den Anschaffungspreis letztendlich gar keine Gedanken mehr machen… Hilft ja nix, wenn kein Futter im Napf ist und Krankheiten nicht behandelt werden können.
      Aber die Fellmonster sind ja zum Glück jeden Cent wert, oder?
      Liebe Grüße!
      Laura

        1. Zugegeben, bei manchem Cent fragt man sich, ob die Ausgabe jetzt echt notwendig war, aber so im Großen und Ganzen…
          Knuddler an die Fellmäuse!

  2. Sehr gut geschrieben und du sprichst mir da aus der Seele. Ich habe leider mit meinen ersten beiden Coonies genau die Erfahrungen gemacht. Den ersten hab ich mit 2 1/2 Jahren an HCM verloren und sein Brüderchen ist an einem MegaColon gestorben. Die Wahl eines guten Züchters ist echt nicht einfach. Habe jetzt 3 Coonies von einer Züchterin, der ich absolut vertraue, nur leider züchtet sie nicht mehr :(.
    Ich werde deinen Blog auf jeden Fall weiter verfolgen. Klasse, gefällt mir sehr sehr gut :).

    1. Hi Melly! Vielen Dank für den lieben Kommentar!
      Ach Mensch, das tut mir unheimlich mit deinen beiden Coonies – der Verlust eines geliebten Fellkumpels verfolgt einen ewig, und HCM und Megacolon sind wirklich verdammt übel. Mein Sonny, der gerade seine Darm-OP hatte, ist auch noch so ein Wackelkandidat für ein Megacolon – mit Darmgeschichten ist bei den Coons wirklich nicht zu spaßen. Bisher sieht’s aus, als würde bei ihm wieder alles funktionieren, aber die Angst fährt immer mit. Ich wünsch dir von Herzen, dass deine drei Jungs nun gesund bleiben und steinalt werden! Mit deinem Blog habe ich ja jetzt einigen neuen Lesestoff, sehr cool!
      Liebe Grüße!
      Laura + Fellgiganten

  3. Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ist mir wie aus der Seele geschrieben, aufgebaut aus Erfahrungen der letzten 16 Jahre mit meinen 4 Coonies, von der heute nur noch eine lebt.

  4. Ich finde Deinen Beitrag echt „wow“ und leider passt er wie die Faust aufs Auge auch auf viele Hunderrassen, denn die Rottweiler mit denen ich vor Jahren groß geworden bin wurden um die 12 Jahre, waren kräftig und kerngesund (wenn sie nicht eine dieser verdammten Magenschlingungen erlagen 🙁), heute liegt die Erwartung nur noch bei 8 Jahren Dank Über – und Fehlzüchtung.
    Es ist so traurig, was die Gier nach einem Haustier anrichtet…

    LG Anja

    1. Hallo Anja,
      danke für deinen lieben Kommentar! Das stimmt, bei Hunderassen wird dasselbe üble Spiel betrieben. Ich wollte immer einen Deutschen Schäferhund, aber das traue ich mich heute auch nicht mehr. Unfassbar, dass die Rottweiler schon vier Jahre Lebenszeit einbüßen mussten. Das sind auch so wunderbare Hunde. Und so wenig wird’s ihnen gedankt…
      Liebe Grüße!
      Laura + Fellgiganten

      1. Danke für deinen tollen Beitrag.
        Ich liebe meine Coonies, ihr Wesen und ihre Freundschaft. Mein erster Fellfreund wurde 18 Jahre, er hat mir unglaublich viele schöne Momente geschenkt. Mein Geschwisterpaar wird hoffentlich mindestens genauso alt und lange gesund bleiben. Bei der Auswahl der Züchterin habe ich mir Zeit gelassen und sie mehrmals besucht. Ich durfte „hinter die Kulissen“ schauen und habe meine Babies von klein auf mit erlebt. Ich hatte ein gutes Gefühl….
        LG Antje mit Mimi alias Destiny und Carlito alias Dragon Heart 😉

        1. Liebe Antje,
          vielen Dank für deinen Kommentar! 18 Jahre, ein tolles Alter! Ja, sich Zeit zu lassen und nichts zu überstürzen ist wahnsinnig wichtig. Es gibt wirklich noch super Züchter da draußen, die alles für ihre Tiere tun – man muss nur suchen. Ein gutes Gefühl ist da ganz viel wert. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt einem auch nur, wer nichts zu verbergen hat! Ganz viel Freude noch mit Mimi und Carlito!
          Alles Liebe
          Laura + Fellgiganten

  5. Sehr gut geschrieben.
    Leider mussten auch wir schon die Erfahrung mit Erbkrankheiten machen.
    2 Tiere mussten wir im alter von 4 und 7 Jahren an PKD erkrankt gehen lassen, ein anderes Tier im alter von 7 Jahren an HCM. Der Inzuchtfaktor spielt bei der Maine Coon eine große Rolle. Auch sollte man darauf achten das die Elterntiere auf HCM und PKD geschallt und auf HD geröntgt sind.
    Ein complete inbreeding von 15% sind ja heute schon normal und 20 % und mehr auch nicht so selten. Es gibt aber auch Züchter die unter 10% und weniger züchten. Man muss nur suchen.

    Liebe Grüße von den Clodhoppers Maine Coons

    1. Hallo Holger,
      vielen Dank! Das tut mir sehr leid, was ihr mit euren Coons schon durchmachen musstet. Kopfloses Inzuchtverpaaren ist bei den Coons wirklich ein großes Problem. Und es ist unfassbar, dass auch heutzutage, wo über die Erbkrankheiten der Coonies (und über mögliche Untersuchungen) so viel bekannt ist, noch Tiere ohne Schall zur Zucht eingesetzt werden. Ich habe auch das Gefühl, dass FIP, FIV und FeLV mehr und mehr boomen…
      Liebe Grüße und alles Gute für eure Zucht (der Name ist genial )!
      Laura + Fellgiganten

  6. Hallo, super Artikel. Habe durch Zufall eine Maine Coone vor 6 Jahren im Alter von 6 Monaten erhalten. Der rot-tabby Kater hatte sich mit der anderen Hauskatze nicht verstanden und die Familie wollte den Maine Coone Kater nur loshaben. Da musste ich zugreifen,ihm und mir zuliebe. Und ja ich habe damals auch so gedacht, soviel Geld, dann lieber kein Maine Coone. Aber jetzt habe ich diese Rasse richtig lieben gelernt und wäre bereit dieses Geld hinzulegen. Auch hatte ich richtig Glück bis auf die Anfangs Tierarztbesuche hatte mein Kater noch nicht ein Wehwechen. Er ist kein Haustier sondern ein Familienmitglied mit dem man sich toll unterhalten kann

    1. Hi Snider!
      Danke dir für deinen Kommentar! Na, da hast du aber einen Glücksgriff gelandet – toll, dass du den Kleinen aufgenommen und die Coons durch dein Katerchen so lieb gewonnen hast! Ich hoffe doch sehr, dein Rotfuchs bleibt weiterhin so fit und gesund und wird steinalt! Du hast total Recht, die Tierchen werden zu vollwertigen Familienmitgliedern, die man nie mehr missen will… Und Coons sind tatsächlich super Gesprächspartner! Haben immer was zu sagen (und zu gurren), nicht wahr?
      Liebe Grüße
      Laura + Fellgiganten

  7. Tja ja, es sind bloß leider nicht immer die Vermehrer. Manchmal sind es die erstklassigen Züchter, die viel vom Testen auf genetisch bedingte Erkrankungen erzählen, von Outcross, von sorgfältiger Auswahl der Zuchttiere. Vereinzugehörigkeit ist nicht nur gegeben, nein, man sitzt auch im Vorstand. Ganz kleine Zuchtgruppe, alles piccobello. Der Preis war auch so 650,- Euro. Und die Katze hat mich bis jetzt 7.000,- Euro gekostet. Das Geschwisterchen hat mich nur den Kaufpreis gekostet, aber dafür war es auch plötzlich tot. Ich hatte bislang 8 Maine Coons. Davon waren 2 plötzlich tot. Eine mit 4 und die andere mit nicht ganz 2 Jahren. Eine andere ist mit 10 Jahren gestorben und eine weitere wurde fast 20 Jahre alt. Von den lebenden 4 haben 3 Hautprobleme, eine immer wieder Augenentzündungen, zwei das eosinophile Granulom und eine noch HD. Eine hatte eine Darminvagination. Die jüngste hat mit jetzt bald 6 Jahren eigentlich nix.

    1. Hi Claudia,
      ein Züchter, der nur von Gesundheitsvorsorge und durchdachter Verpaarung erzählt, ist aber kein erstklassiger Züchter – er gibt sich nur als einer aus. Vereinsmitgliedschaft ist leider kein Garant für einen guten Züchter, da hast du absolut Recht. Es gibt viele schwarze Schafe, und leider erkennt man sie nicht immer sofort. Generell ist der Respekt vorm Züchten auch einfach viel zu gering; ich hab das Gefühl, jeder dritte Cooniehalter meint, er müsse Nachwuchs produzieren. Es gehört leider mehr zu guter Zucht als ein HCM-Schall.
      Tut mir sehr leid, was du mit deinen Fellnasen schon durch hast – ich kann das gut nachfühlen, ich habe über die Jahre auch etliche Tausende Euro Tierarztkosten gehabt und doch sind mir meine Tiere immer wieder viel zu jung weggestorben (zuletzt mit Vorliebe an Darmgeschichten). Manchmal denke ich, es ist Masochismus, bei dieser Rasse zu bleiben, aber für mich sind die Coons der Inbegriff von Katzen.
      Ich wünsch dir von Herzen alles Gute für deine Fellnasen!
      Liebe Grüße
      Laura + Fellgiganten

  8. Hallo Laura, kurzweilig, unterhaltsam und aussagekräftig. Vielen Dank für die Mühe.

    Als aktives Mitglied der MCH predigen wir das inhaltlich mehr oder weniger genau so immer wieder – vorzugsweise bei potentiellen Ebay- Quoka- u. ä.-Kunden. Und kommen dennoch aus der Arbeit nicht heraus. Im Gegenteil.

    Auch ich,in der TS-Arbeit wurzelnd, habe früher wenig Verständnis für die vermeintluch viel zu hohen Züchterpreise gehabt. Heute habe ich Respekt vor jedem, der den Billiganbietern der Rasse zuliebe trotzt. Es kostet eben nur Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.

    Gruß vom Niederrhein

    1. Hallo Norbert,
      vielen Dank für die netten Worte!
      Dass man bei vielen angehenden eBay-Kittenkäufern gegen Wände redet, kann ich mir gut vorstellen… Aber jeder Mensch, den man erreicht und der sich besser entscheidet, ist die Mühe wert. Ich finde eure Arbeit bei der MCH großartig und wünsche euch jede Menge Kraft, um das weiterhin so durchzuziehen!
      Liebe Grüße
      Laura + Fellgiganten

      1. Hallo Norbert Steins,
        ich, als ehemalige Maine-Coon-Mama, verfolge die Arbeit der MCH schon lange und muß auch mal ein Riesenlob für eure tolle Arbeit loswerden.
        Liebe Grüße
        Renate Alinia

  9. Jeder verantwortungsbewusste Katzenfreund, ob Züchter, Käufer oder Dosenöffner wird diesen Artikel unterstützen.
    Allerdings ist auch der Preis einer Maine Coon kein Garant für einen guten, verantwortungsvollen Züchter. Es ist heute auch nicht mehr so einfach die Stammbäume zu durchschauen, da diese natürlich immer länger werden.
    Wie wir wissen gab es Fälle von Einkreuzungen anderer Rassen. Welche Katzen tragen diese Gene, welche nicht?
    Ist die Katze aus einem F4, F5, F6 Wurf? Es wird immer schwieriger für uns Maine Coon Verliebten überhaupt noch durchzublicken.
    Ich bin kein Züchter, kein Tierarzt und kein Profi. Mir fehlt das Hintergrundwissen, dass die Züchter selbst über 20 oder 30 Jahre aufgebaut haben. Ich weiß nicht, in welchen Vereinen „schwarze Schafe“ sitzen und in welchen nicht.

    Und je mehr man versucht Informationen zu bekommen, um so irritierender und komplizierter wird es.

    Ich liebe diese wundervollen, sanften Riesen. Nach 20 Jahren mit meinem treuen Freund, kann auch nur einzig und allein wieder eine Maine Coon die große Lücke füllen, die er hinterlassen hat.

    1. Hallo Monika,
      das ist leider wahr – die Züchtersuche ist eine mühsame Angelegenheit, und einen Garant gibt es nicht. Ich tue mich da selber sehr schwer und bin unheimlich misstrauisch.
      Du machst in jedem Fall alles richtig, indem du alles an Infos sammelst, was du finden kannst – einem guten Züchter darf man Löcher in den Bauch fragen; wenn da etwas Wichtiges nicht beantwortet werden kann (oder die Antwort nicht zu deiner Zufriedenheit ausfällt), dann kannst du da schon deine Schlüsse draus ziehen. Und neben möglichst viel Wissen über die Coons selbst hilft einem bei der Suche wohl vor allem auch eine recht gute Menschenkenntnis, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Spätestens, wenn’s heißt, die eigenen Tiere wären ja nie nie nie krank und dann die große Hetzerei gegen andere Züchter losgeht, weiß man, dass man aufstehen und gehen kann.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall alles, alles Gute für die Suche nach einem gesunden Coon, der dir für lange Zeit seine Freundschaft schenken wird! Und es tut mir sehr leid um den Fellfreund, den du verloren hast. Ein tolles Alter hat er erreicht!
      Liebe Grüße
      Laura + Fellgiganten

  10. Ein sehr gut geschriebener Beitrag!
    Eine Maine Coon war schon vor mehr als zwei Jahrzehnten mal mein Traum gewesen. Aufgrund der Zuchtproblematik bei der MC haben wir uns vor etwas über 2 Jahren für Norwegische Waldkatzen (NFO) aus einer verantwortungsvollen Zucht entschieden. Bei der NFO ist der Genpool m. E. wesentlich größer, so dass diese vielleicht für manch andere angehende (Rasse-) Katzenhalter eine Alternative darstellen könnte. Die NFO wird vielleicht nicht ganz so groß wie die MC, aber es sind tolle Familienkatzen – sanfte Riesen mit einem tollen Wesen…
    Unser Größter (2,5 Jahre alt) liegt immerhin bei rund 7 kg…

    1. Hallo und vielen Dank für deinen Kommentar!
      Die Norweger sind tolle Miezen und den Coons charakterlich auch gar nicht unähnlich – auch da kann man als Waldkatzenfan seine Herzkatze finden, das ist wahr! Ich muss zugeben, dass ich bei den Trollen in der Zuchtszene nicht mehr so drin bin. Vor ein paar Jahren hatte ich überlegt, statt eines Coons einen Norweger zu adoptieren, aber da musste es leider wieder mal schnell gehen (mein Großer war gerade unfreiwillig Einzelkatze geworden) und ich konnte in der Zeit keinen Züchter finden, der ausreichend getestet hat… Wer weiß, wenn’s damals anders gelaufen wäre, hätte ich heute vielleicht auch einen Norweger hier.
      Alles Gute für deine Fellnasen!
      Laura + Ami-Trio

  11. Ich stimme dir in allem zu. Wir sparen derzeit auf zwei Rassekatzen und damit meine ich nicht nur die Tiere selbst, sondern auch die weiteren Kosten die sie verursachen werden. Ich denke es ist besser sich mit der Entscheidung ein Tier anzuschaffen, Zeit zu lassen, denn Tiere sind keine Accessoires, sondern Lebewesen und Freunde, die uns so lange wie möglich begleiten sollen. Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinen Fellnasen.

    1. Super, dass ihr so vorausschauend seid und nichts überstürzt! Das ist leider alles andere als selbstverständlich. Vielen Dank dir und alles Liebe für euch und euren späteren Fellzuwachs!

      1. Danke für die Antwort; ich plane lieber langsam aber richtig. Übrigens hat mein Partner sich in deinen Boss verliebt und fragt aus welcher Zucht er stammt. Ihm gefallen die MCs so gut, aber bisher konnte ich da keine Zucht finden, die mich überzeugt.

        1. Mit den Zuchten ist es auch sehr schwierig. Der Boss ist ein Langstteich – das ist aber Linienzucht, sprich, hier geht’s nicht um geringe Inzucht-Koeffizienten, sondern es wird explizit auf einen bestimmten Typ gezüchtet. Die Züchterin kennt ihre Linien allerdings auch wirklich in und auswendig und ist seit Jahrzehnten im Geschäft – das ist der springende Punkt dabei, es gibt da schon einen großen Unterschied zu Wald- und Wiesenzüchtern, die alle Tiere aufeinandersetzen, die nicht bei Drei auf dem Baum sind.
          Es bleibt aber Geschmackssache. Unsere anderen Tiere hatten und haben deutlich niedrigere Inzucht-Koeffizienten – gesünder als der Boss waren sie bisher leider nicht. Die Entscheidung für oder wider eine Zucht muss wirklich jeder für sich selbst treffen. Am besten ist es auch, wenn man wirklich den Kontakt zu den Züchtern selbst sucht, sie löchert und dabei abwägt, was einem zusagt und was nicht. Es ist klasse, dass ihr euch da Zeit lasst! Ich wünsch euch noch viel Erfolg bei der Suche und hoffe, ihr findet eine Zucht, in die ihr Vertrauen habt!

          1. Hey,

            uns gefallen die Norweger und TUAs bis jetzt am besten, aber mein Partner findet auch, dass die Coonies was Tolles haben. Problematisch ist eher, dass es extrem viele Züchter gibt und es verwirrend ist als Liebhaber. Bei TUAs stört mich die extreme Weißzucht und die Tatsache, dass Züchter meinen ein simpler Klatschtest reiche ja aus, um zu bestätigen dass ein Tier hört, sehe ich anders. Norweger sind eigentlich eine ursprünglich robuste Rasse, aber mittlerweile haben auch sie ihre eigenen Wehwehchen entwickelt und das hat man den, wie du sie so schön nennst, „Wald-und Wiesenzüchtern“ zu verdanken. Noch dazu möchten viele Züchter, dass man das Tier immer sofort nimmt, das ist nervig, denn ich habe nicht einfach mal so 1000€, plus unsere eigene Wohnung sollte doch erst einmal fertig eingerichtet sein bis wir unsere Fellnasen kaufen. Bin wirklich dankbar für deinen Blog, da er vielen Liebhabern, die ähnlich frustriert sind, Aufschluss bietet.

          2. Autsch – gut, dass du bei den TUAs mit der Taubheit auf der Hut bist. Da die Audiometrie unter den Tisch fallen zu lassen ist wirklich Irrsinn! Unfassbar, dass die nicht bei jedem Züchter dieser Miezen standardmäßig durchgeführt wird…
            Die Norweger sind wunderbar und den Coons auch recht ähnlich – ich kenne das aber, dass gerade die Herren der Schöpfung einen Narren an den etwas derberen Coonies fressen. Als ich vor ein paar Jahren mal nach Norwegern geschaut hatte, konnte ich auch erschreckend wenige Züchter finden, die die Gesundheitsvorsorge ernst genug nahmen, entsprechend kann ich mir gut vorstellen, dass auch diese Rasse durch die sinnlose Verpaarerei ganz schön gelitten hat.
            Es ist echt traurig, dass es einem so schwer gemacht wird, gesunde kleine Fellmonster zu sich zu holen. Als Liebhaber kommt man erst mal gar nicht auf die Idee, dass da so Schindluder mit den Tieren getrieben wird – man geht halt davon aus, dass die Züchter verantwortungsvoll handeln und wissen, was sie da tun. Wer Tiere selbst nicht als Geldquelle betrachtet, muss erst mal drauf kommen, dass es Menschen gibt, die das ganz anders sehen. Ich bin aber sehr froh, dass es nach wie vor Menschen gibt, die sich so super informieren und trotz der Vorfreude auf pelzigen Zuwachs geduldig bleiben und sich in den Züchterdschungel wagen. Ich hoffe sehr, ihr werdet bald fündig und in naher Zukunft ziehen zwei quietschfidele Miezen bei euch ein!
            Wenn gerade noch freie Kitten da sind, möchten Züchter die gern fix vermitteln, das ist echt wahr. Wenn erst mal ein vertrauenswürdiger Züchter gefunden ist, könnt ihr ja vielleicht Kitten aus einem geplanten Wurf reservieren? Dann könnt ihr erst mal in Ruhe alles planen und während der Wartezeit auf die Zwerge die Wohnung fertigmachen… Kann ich nämlich sehr gut verstehen, dass das erst mal Priorität hat!

  12. Leider ist das nicht nur bei Coonies so…Schindluder wird heut zu tage bei allen Rassen getrieben.Ich nenne 2 Norwegische Waldkatzen mein eigen.Der preis war zweitrannig….Ich hatte Glück und hab ne tolle Züchterin gefunden.Inzwischen ist meine Züchterin eine gute Freundin geworden und kann auch heute noch jederzeit bei ihr nachfragen…falls was sein sollte.

    1. Hi Andrea,
      wie wahr… Und das nicht nur bei Katzen. Aber super, dass deine Norweger fit sind und du eine vertrauenswürdige Züchterin gefunden hast! Gerade, wenn man jederzeit um Hilfe bitten kann, gibt einem das ein gutes Gefühl. Da merkt man auch, dass die Tierchen der Züchterin wichtig sind und nicht bloß als Einnahmequelle herhalten müssen.
      Alles Gute für dich und deine Fellkugeln!

  13. ich habe zwei rassekater RAGDOLL die bekommen natürlich auch SPEZIALFUTTER einer verträgt nur ein HYPOALLERGENIKfutter ,aber dies bekommt er auch.diese rasse ist auch großwüchsig ,daher habe ich zwei MEGAKISTL u. einen riesigen kratzbaum,natürlich auch andere SCHLAFSTELLEN welche für diese BEIDEN super passen. ich denke meine beiden sind sehr glücklich. natürlich kostet das futter etwas mehr ,aber dies sollten beide haben ,denn ich liebe meine KATER sehr.das merken auch die KATZEN und sie sind sehr lieb.ich freue mich darüber sehr ,daß ich mich für diese RASSE entschieden.natürlich vom guten züchter,bin dafür sogar nach Kö LN gereist.

    1. Hallo Luigi,
      Ragdolls sind auch wunderhübsche Katzen, schön, dass es deinen beiden bei dir gut geht und du so viel Freude mit ihnen hast! Da hat sich der weite Weg zum Züchter ja gelohnt!
      Futterunverträglichkeiten sind natürlich mühsam, weißt du denn, worauf dein Kater reagiert? Dann könntest du vielleicht die Zusammensetzung von verschiedenen Futtermitteln durchstöbern und dabei noch Sorten entdecken, die vertragen werden, weil der fragliche Stoff nicht drin ist. Dann wärst du nicht ganz so abhängig von einem Spezialfutter.
      Alles Gute auf jeden Fall weiterhin für euch!

  14. Hey, ich habe deinen Rat befolgt und mal bei ein paar Züchtern angefragt, mein Freund wünscht sich ja ein schwarzes Tier und die Züchterin hat angeboten ein solches vorzumerken. Eventuell dürfen wir dann zwei Tiere aus zwei verschiedenen Würfen beziehen. Der erste Wurf ist voraussichtlich im November, drück uns die Daumen, dass uns die Zucht gefällt, dann kämen im Frühling unsere Kater hierher.

    1. Ohh, das freut mich sehr! Ich wünsch euch ganz viel Glück, dass die Zucht euch zusagt und der pelzige Zuwachs damit schon in greifbare Zukunft rückt! Für was für eine Rasse habt ihr euch denn entschieden?

          1. Wie groß sollte die Wohnung denn für zwei Trolle sein? Ich will nicht, dass es Ihnen zu klein hier ist, Züchter behaupten alle es sei kein Problem, aber ich wüsste gerne mal was Liebhaber dazu meinen.

          2. Die Wohnungsgröße ist nicht das entscheidende, aber alles Zubehör wie Katzenklo, Kratzbaum, Transportkorb, Kuschelbettchen usw. darf dann schon mal eine Nummer größer sein.

  15. Schöner Artikel! Ich habe seit einigen Monaten auch ein (noch) kleines Main(e) Coon Katerchen bei mir aufgenommen der sich inzwischen ganz großartig mit meinem Europäischen Kurzhaar verträgt. Ganz toll wie die beiden ein Herz und eine Seele sind. Und für mich war das auch keine Frage das der Kater insgesamt um einiges mehr Kosten wird. In der Nachbarschaft meiner Mutter hatten wir zum Glück eine tolle Züchterin bei der man gesehen und gemerkt hat wie sehr sie ihre Katzen liebt und der Anschaffungspreis ging auch ordentlich tief in die Tasche. Aber wenn man sich für so ein Wollknäuel entscheidet, dann weiß man worauf man sich einlässt. Das Essen wurde noch einmal für beide umgestellt (was mein alter Kater voll in ordnung fand) und eine sehr große Tragebox die nebenbei auch als Bett dient wurde angeschafft. Ich habe mich schon damals bei dem Trend der Munchkin Katzen reingelesen und ich finde es ganz schlimm was da manche Züchter anstellen (Die Sterberate bei einem Wurf von zwei Munchkins ist unglaublich hoch). Ich hatte immer Katzen bei mir zuhause und ich liebe sie mehr als alles andere. Egal was für einen Blödsinn sie manchmal machen. Das sind doch keine Gegenstände die man dann wegwerfen kann weil man sie billig gekauft hat…Deswegen danke für den tollen und lustigen Artikel =)

    1. Liebe Fenja,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Klasse, dass dein Coonie-Boy und dein EKH so gute Kumpels geworden sind – so Katzenfreundschaften sind ganz wundervoll anzusehen! Ich beneide dich ja darum, dass dein altes Katerchen die Futterumstellung so gut angenommen hat; bei mir dauerte die letzte Umstellung mehrere Monate.
      Oh je, mit den Munchkins sprichst du was an… Allein die Tatsache, dass etliche Tiere schon im Mutterleib versterben, sollte ein deutliches Zeichen sein, dass von dieser Züchtung Abstand genommen werden muss. Aber Züchter sehen das wohl anders…
      Ich kann das total nachfühlen, ich kann auch nicht ohne Katzen und sie sind mir die liebste Gesellschaft. Egal, was sie anstellen.
      Alles Gute weiter für dich und deine Jungs!

  16. Ja da spricht jemand der sich auch Gedanken macht wohin Mode bei Tieren führt – ich denke sowieso immer wie kann man Tiere handeln und verkaufen ohne absolute Not – und eine solche fähigkeiten hab ich nicht , kann sie mir nicht mal vorstellen Sorry

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