Über uns

Oder: Fellgiganten? Was soll das denn sein?!

Sagen wir’s so: Um mit uns kompatibel zu sein, musst du drei Voraussetzungen erfüllen.

1. Du musst Katzen mögen.
2. Du musst riesige Katzen mögen.
3. Du musst riesige und außerordentlich plüschige Katzen mögen.

Ist so? Perfekt! Dann bist du bei uns absolut an der richtigen Adresse!

Die Fellgiganten widmen sich voll und ganz dem Zusammenleben mit Maine Coon Katzen.
Ich bin mit den charmanten Amerikanern im Pelzmantel aufgewachsen und habe im Laufe der Jahre einen ganzen Berg an Erfahrungen mit den überdimensionalen Miezen angesammelt. Die möchte ich hier mit dir teilen! Und zwar die guten – aber auch die schlechten. Wie jede Katzenrasse verdienen die Coons sich das Label »not for everybody«. Mensch und Tier zuliebe sollte man sich vor der Anschaffung also Gedanken machen, ob man die haarigen Party People bei Laune halten kann (und will).
Katzen sind großartig, doch die Maine Coons sind mit ihrer extremen Fixierung auf ihre Menschen vielleicht die katzen-untypischsten Miezen, die man in sein Leben holen kann. In diese Besonderheit habe ich mich verliebt. Die Rasse bedeutet mir eine Menge – und genau deswegen wirst du hier keine Tipps finden, wie du möglichst billig an einen Coon herankommen kannst. Ihre auffällige Optik hat ihnen den Status Moderasse beschert, aber den Tieren schaden der allgegenwärtige Billigwahn und die daraufhin boomende Fließbandproduktion von neuen Kitten nur.

Hat Google dich also über eine Suchanfrage à la »Maine Coon Baby 200 Euro« zu den Fellgiganten geleitet: Lies bitte das hier.

Bist du dagegen auf der Suche nach Infos zur Rasse der Coonies oder Tipps zur Haltung, Pflege und Beschäftigung der Riesenkatzen, dann sind wir schon auf einer Wellenlänge. High Five! Wühl dich gerne einmal durch unser Archiv. Da bekommst du einen Überblick über alle bisher erschienenen Artikel und findest unter Garantie etwas, das dich interessiert.

Und die pelzigen Akteure?

Neben einem Haufen Infos und Ratschlägen wirst du hier auch immer wieder Anekdoten über meine eigenen Coons of Anarchy finden. Der Boss, Budd und Indio sind die klaren Stars hinter diesem Blog und die unangefochtenen Clowns in meinem Leben. Als natürliche Feinde von Langeweile halten sie mich tagtäglich auf Trab und sorgen für ausreichend Schreibstoff: Jeder neuer Artikel ist also sponsored by den Dreien (und manchmal auch Sonny und Zippo, den Coonie-Katern, die seit dem Start des Blogs leider bereits den Weg über die Regenbogenbrücke antreten mussten).


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Die Coons of Anarchy…?

Wie der Spitzname »Boss« vermuten lässt, ist Domenico alias Domingo der Chef des Trios und damit der President des Clubs. Er bereichert mein Leben seit 2009. Der Boss hat verdammt viele Katerkumpel kommen und gehen sehen und ist als ausgesprochenes Sensibelchen in dieser Hinsicht wahrscheinlich ähnlich gebeutelt wie ich. Als Zippo alias »Der Blitz« 2016 (dem Geburtsjahr dieses Blogs) von uns ging, adoptierte ich die Halbbrüder Budd und Sonny, um wieder Leben in die Bude zu holen. Domingo hat die beiden wunderbar aufgenommen und die Drei wurden ein tolles Team… Bis Rotfuchs Sonny mit gerade einmal 13 Monaten wegen eines Lymphoms eingeschläfert werden musste. Um Buddy aus seiner darauffolgenden Apathie herauszuholen, zog Indio ein – ein unbeschwerter Quatschkopf, der konstant die Wohnung auf den Kopf stellt und Budd wieder zum Kitten mutieren lässt. Die beiden Jungkater sind ein Herz und eine Seele. Der Boss brauchte eine Weile, um sich an Indio zu gewöhnen, aber jetzt ist er wieder der alte King Of F*cking Everything und hat seine beiden Hofnarren ganz gut im Griff.

Domenico – Codename: Der Boss

Der Boss

Geboren am 27.03.2009. Blue solid (/ smoke).

Herrscher der Welt. Diva mit Star-Allüren. Guter starker Bär und Herzkater. Eigensinnig. Unnachgiebig. Tube Pattex.

Allergiker mit Schilddrüsenunterfunktion.

Liebt Knuddeln, Putzen (sich selbst und jeden, den er mag), Fisch, jede Form von Aufmerksamkeit, das Bett Blockieren und Chillen auf der Terrasse.

Er ist mit Abstand das anstrengendste Tier, das ich je hatte. Heute merke ich immer wieder, wie oft er damals mich erzogen hat statt umgekehrt – und selbst jetzt muss ich noch aufpassen, dass der Sack mich nicht laufend um die Kralle wickelt und seinen Dickschädel durchsetzt. Mit seinen zehn Kilo und dem ausladenden Pelz wirkt er sehr wuchtig, auf Unbekanntes reagiert er zudem völlig unerschrocken und selbstbewusst. Im Kern ist er aber ein massives Sensibelchen, das schnell zur beleidigten Leberwurst mutiert, wenn man nicht aufpasst.

Er ist nicht mehr ganz so Partylöwe wie früher, besteht aber coonie-typisch nach wie vor auf Action. Vorzugsweise mit von mir selbst gehäkeltem Spielzeug, das ich an seine Vorlieben anpassen kann. Dabei darf dann aber auch kein Baby dazwischenfunken. Wenn’s nach ihm geht, bin ich seins. Er mag die Babys und betätigt sich bei ihnen täglich als liebevolle Waschanlage, aber wenn die Zwerge mich zu lange blockieren, wird er böse.

Tatsächlich sind er und ich uns in vielerlei Hinsicht bedenklich ähnlich – im Guten wie im Schlechten. Ich weiß nicht, wer sich da an wen angepasst hat… So oder so war das mit uns ein klarer Fall von gesucht und gefunden!

Budd – Codename: Der Buddynator

BuddyGeboren am 16.03.2016. Blue Tabby Classic White.

Vice President. Rowdy. Bad Boy. Zerstörer. Rennmaus-Schreck. Herzbube. Undercover-Sensibelchen. Riesenbaby.

Stöckelschuh-Phobie.

Liebt Party, Raufen, Kuscheln, Raufen, Futter, Raufen, Nuckeln, Raufen, die Wüstenrennmäuse Stalken, Raufen, durch den Garten Patrouillieren, ach, und Raufen.

Buddy ist nach Michael Madsens Rolle in Kill Bill benannt und passt optisch (und oberflächlich betrachtet auch charakterlich) perfekt zum Sinnbild des Great American Badass… Tatsächlich war und ist sein liebstes Hobby auch immer das Kämpfen und Balgen mit seinem Katerkumpel. Früher war das sein Halbbruder Sonny, jetzt ist es Indio. Budd ist der perfekte Beweis, dass Katzen keine Einzelgänger sind! Seine Kumpanen gehen ihm über alles, er ist immer in ihrer Nähe.

Wenn gerade niemand kämpfen will, beobachtet er wahrscheinlich die Rennmäuse oder zerstört irgendetwas. Mit Glück handelt es sich dabei um Katzenkram, mit Pech um die Wohnungseinrichtung. Wenn ich den Big Bad Budd nicht ausreichend auslaste, fliegt er mir prompt um die Ohren… Entsprechend sorgt Monsieur ganz wunderbar für zusätzliche Feierabendbewegung.

Menschen sind ihm allerdings suspekt. Bei mir holt er sich natürlich täglich seine Kuscheleinheiten ab und wälzt sich dann seligst auf mir herum, seine geliebte Pelzimitatdecke benuckelnd – liebesbedürftig ist er nämlich ohne Ende! Fremde können ihm dagegen gestohlen bleiben. Bei zweibeinigen Eindringlingen im Revier geht er auf Abstand.

Indio – Codename: Killer Croc

Indio

Geboren am 10.12.2016. Black White.

Man of Mayhem. Troublemaker. »Hier ist nicht genug Platz für mich und Ihr Ego.« Knuddel-Junky und Schnurrbeutel.

Fit wie ein Turnschuh.

Liebt ausgedehnte Balgereien mit dem Buddynator, das Mobiliar Erklimmen, aus dunklen Ecken heraus auf Menschenfüße Springen, unter Bettdecken Kriechen und Kuscheln.

Indio ist unser Retter in der Not und der unbedarfte Fransenkopf, der die Fellgiganten nach Sonnys Verlust wieder nach vorne blicken lässt.

Der Big Bad Budd war ihm anfangs noch etwas suspekt, da der ihn mit seinem konstanten »Wollen wir Freunde sein?« bei der Zusammenführung doch leicht bedrängt hat – nach nicht einmal zwei Tagen hatte er jedoch jede Unsicherheit abgelegt und polterte mit dem vier Kilo schwereren Budd durch die Bude. Die beiden harmonieren perfekt und ich bin unendlich dankbar, mein Riesenbaby durch Indy wieder so unbeschwert erleben zu dürfen.

Indio ist extrem gesprächig, gurrt und trillert den ganzen Tag, muss gefühlt alle zehn Minuten zum Kuscheln kommen und ist ansonsten beinahe konstant auf Achse, um Unsinn zu fabrizieren. Er ist mutig, frech und weiß ziemlich genau, wie er seine Knopfaugen einsetzen muss, um an noch mehr Putenbrust zu kommen. Mit seinem weißen Brustfleck sieht er aus wie ein Priester – charakterlich macht er allerdings mehr den Eindruck, als wäre da ein Exorzismus schief gegangen und als hätte sich ein sehr unverschämter (dabei aber irgendwie charmanter) Dämon in ihm eingenistet.

Dafür, dass ich nach Sonny dachte, das Thema Maine Coon hätte sich für mich erledigt, hatte er mich verflixt schnell um die Kralle gewickelt. Er ist der pechschwarze Schatten, über den ich wegen seiner Tarnfarbe zwar ständig stolpere, der den Fellgiganten-Alltag jedoch endlich wieder zu der wilden Party gemacht hat, die wir haben wollen.

Gone but not forgotten

Zwei weitere Kater werden bei den Fellgiganten immer wieder Erwähnung finden: Zippo alias der Blitz und Sonny. Der Boss und der Blitz waren mein dynamisches Duo, mit denen ich das Projekt Fellgiganten seinerzeit in Angriff nehmen wollte. Zippo starb dann allerdings mit zwei Jahren nach wochenlanger Krankheit und schlussendlich ohne gesicherte Diagnose. Der Boss ist absolut kein Kandidat für Einzelhaltung, weswegen ich Budd und Sonny, zwei Halbbrüder, adoptierte. Das Fellgiganten-Projekt startete offiziell mit diesem Trio: Die Drei sind entsprechend auch auf dem Großteil der Fotos hier zu bewundern. Leider verließ Sonny uns dann im April 2017.

Durch Buddy war ich abermals gezwungen, mich möglichst schnell um felinen Zuwachs zu kümmern. Sonny, Zippo und all die Coons, die vorher ihr Leben mit mir geteilt haben, begleiten mich dennoch an jedem einzelnen Tag. Würde man mir das Herz aus der Brust schneiden, wäre es über und über mit Pfotenabdrücken übersät – und keinen davon würde ich je missen wollen. Jede Sekunde mit den Tieren war ein Geschenk.

Ich wünschte nur, ich hätte noch mehr mit ihnen gehabt.

Zippo
Zippo
Sonny
Sonny

Und der Zweibeiner?

ZweibeinerDer Coonie-Freak hinter den Fellgiganten bin ich – namentlich Laura, Jahrgang 1990, von Kindesbeinen an zu 75% von Maine Coons erzogen (sorry, Mama). Nicht einmal in der Uni habe ich so viel gelernt wie im Zusammenleben mit den Fellbombern.

Wenn ich nicht gerade Futterbestellungen organisiere, Fellmäuse werfe, mit der Angel durch die Bude wetze, mit Dom und Budd Gassi gehe oder als Sitzkissen herhalte, dann helfe ich Menschen in einem Neurologischen Rehabilitationszentrum mit Schluck-, Sprach- und Sprechproblemen. Oder ich treibe Sport, ganz unerlaubterweise ohne meine Katzen, die den Sinn von Joggen und Push ups bis heute nicht verstehen (aber bei jedweden Übungen gerne für zusätzliches Gewicht auf meinem Rücken sorgen). Oder aber ich starre auf Monitore und hämmere auf Tastaturen ein – sofern nicht schon eine Katze drauf liegt, heißt das.

Neben den Coons versorge ich zwei Mongolische Wüstenrennmäuse und mehrere Vogelspinnen. Ab und an wage ich es außerdem, mich mit anderen Zweibeinern zu umgeben und die Katzen Katzen sein zu lassen. Die Jungs geben sich allerdings Mühe, dass das nicht zu häufig vorkommt… Schließlich bin ich in ihren Augen ja hauptberuflich Katzenmama!