Katzen vergesellschaften: Über Partnersuche, Zusammenführung und Sinn der Mehrkatzenhaltung

Katzen vergesellschaften

Eine Vergesellschaftung von Katzen ist immer eine Wundertüte (oder eine Schachtel Pralinen, wenn du so willst). Je nach Charakter der Tiere, die schon da sind, und jener, die dazu stoßen, geht das Ganze entweder relativ fix über die Bühne oder zieht sich gefühlte Ewigkeiten. So oder so ist der Prozess verhaltenspsychologisch unheimlich spannend – und du lernst selbst die Tiere, mit denen du dein Leben womöglich schon seit Jahren teilst, plötzlich noch einmal ganz anders kennen.

Das ändert aber nichts daran, dass es mühsam ist.

Niemand will sich die Wohnung mit Kampfkatzen teilen. Was die Familie angeht, stehen wir alle auf Harmonie – und Katzen sind Familie. Fauchen und Knurren bilden ganz sicher nicht die Geräuschkulisse, zu der du auf dem Sofa lümmeln und relaxen willst. Und wenn Prügeleien plötzlich an der Tagesordnung sind, hat sich das Relaxen vorerst ganz erledigt.

Du kannst aber auch Glück haben. Manche Katzen sind Schafe im Wolfspelz: Solange der Zuwachs sich an die Regeln hält, wird er relativ schnell geduldet. Wenn der Zuwachs anpassungsfähig und gut sozialisiert ist, besteht die reelle Chance, dass die Vergesellschaftung schnell vonstatten geht und die neuen Artgenossen mit den Alteingesessenen schon bald ein prima Team bilden.

Die wichtigste Voraussetzung dafür? Die Tiere müssen zueinander passen.

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Katze frisst nicht? Teil 2: Wie du deine Katze zum Fressen animieren kannst

Katze zum Fressen animieren

Über die Gefahr, die Futterverweigerung bei Katzen birgt, und über mögliche Ursachen für Appetitlosigkeit schrieb ich hier.

Beim endgültigen Auffinden der Ursache für die Fressunlust deiner Katze kann dir natürlich nur ein guter Tierarzt helfen. So oder so musst du allerdings versuchen, deinem haarigen Liebling das Futter wieder schmackhaft zu machen.

Zur Info: Eine Katze benötigt pro Tag zwischen 60 und 80 kcal Energie pro Kilogramm Körpergewicht. An Flüssigkeit sind es um die 50 ml pro Kilogramm. Ein neun Kilo schwerer Maine Coon Kater hätte damit einen Bedarf von durchschnittlich 630 kcal und 450 ml Wasser am Tag. Eine ganz schöne Menge! Nassfutter besteht zu 70 bis 80 % aus Feuchtigkeit, entsprechend müssen Katzen, die so ernährt werden, nur wenig zusätzlich trinken. Bei Trockenfutter schaut es allerdings ganz anders aus.

Wenn Miez jetzt wenig bis überhaupt nichts zu sich nehmen will, musst du anfangen zu tricksen.

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Katze frisst nicht? Teil 1: Ursachen für Appetitlosigkeit

Katze Appetitlosigkeit - Gefahren und Ursachen

Der Napf ist seit Stunden voll mit Miezis Lieblingsfutter, aber die Katze frisst nicht – das ist der Moment, in dem jeder Dosenöffner schreiend im Kreis rennen könnte.

Katzen schauspielern besser als Robert de Niro und sind hervorragend darin, jede Form von Zipperlein so lange zu verbergen, bis es beinahe zu spät ist. Wenn dein Stubentiger partout nichts mehr zu sich nehmen will, ist Alarmstufe Rot angesagt: Dann stimmt etwas ganz und gar nicht mit dem Tierchen. Denn selbst wenn deine Katze gut gepolstert ist – hungern darf sie nicht. Das kann für die Tiere schnell gefährlich werden.

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