Katzen vergesellschaften: Über Partnersuche, Zusammenführung und Sinn der Mehrkatzenhaltung

Katzen vergesellschaften

Eine Vergesellschaftung von Katzen ist immer eine Wundertüte (oder eine Schachtel Pralinen, wenn du so willst). Je nach Charakter der Tiere, die schon da sind, und jener, die dazu stoßen, geht das Ganze entweder relativ fix über die Bühne oder zieht sich gefühlte Ewigkeiten. So oder so ist der Prozess verhaltenspsychologisch unheimlich spannend – und du lernst selbst die Tiere, mit denen du dein Leben womöglich schon seit Jahren teilst, plötzlich noch einmal ganz anders kennen.

Das ändert aber nichts daran, dass es mühsam ist.

Niemand will sich die Wohnung mit Kampfkatzen teilen. Was die Familie angeht, stehen wir alle auf Harmonie – und Katzen sind Familie. Fauchen und Knurren bilden ganz sicher nicht die Geräuschkulisse, zu der du auf dem Sofa lümmeln und relaxen willst. Und wenn Prügeleien plötzlich an der Tagesordnung sind, hat sich das Relaxen vorerst ganz erledigt.

Du kannst aber auch Glück haben. Manche Katzen sind Schafe im Wolfspelz: Solange der Zuwachs sich an die Regeln hält, wird er relativ schnell geduldet. Wenn der Zuwachs anpassungsfähig und gut sozialisiert ist, besteht die reelle Chance, dass die Vergesellschaftung schnell vonstatten geht und die neuen Artgenossen mit den Alteingesessenen schon bald ein prima Team bilden.

Die wichtigste Voraussetzung dafür? Die Tiere müssen zueinander passen.

Wer zu wem?

Lebst du bereits mit einer Katze unter einem Dach, lautet die Frage in puncto Zuwachs nicht mehr bloß »Welche Katze passt zu mir?«. Viel wichtiger ist, welche Katze zu deinem Stubentiger passt. Gerade Liebhaber von Rassekatzen kommen gelegentlich auf die Idee, sich gleich ein ganzes Portfolio von »Edelkatzen« zulegen zu wollen: Immerhin sind die Perser genauso schnuckelig wie die Bengalen, und Katze ist schließlich Katze.

Falsch.

Mensch ist ja auch nicht Mensch.

Ein abenteuerlustiger Draufgänger langweilt sich mit einem chronischen Couch-Potato schlichtweg zu Tode.

Genau diese Konstellation hast du, wenn du Bengale und Perser mit rassetypischem Aktivitätsniveau verkuppelst.

Der Bengale will Action und der Perser chillen. Wenn dein Action Jackson auf die plüschige Prinzessin auf der Erbse draufspringt, um die Teppiche fliegen zu lassen, hast du den Salat: Die Prinzessin wird maximal ungehalten reagieren, damit Action Jackson wiederum gehörig ans Bein pinkeln, und dann darfst du zum zehnten Mal an diesem Tag staubsaugen, weil anstelle der Teppiche die Fetzen fliegen.

Solche Kombis funktionieren nur dann, wenn der Draufgänger einen anderen Draufgänger zum Spielen hat, damit die Sofakartoffel in Ruhe relaxen kann.

Das gilt logischerweise nicht nur für Tiere unterschiedlicher Rassen. Jede Katze ist anders. Und nicht jede Katze hält sich an ihre Rassebeschreibung.

Was also tun?

Deswegen hast du bei der Vergesellschaftung eines älteren Tieres letztendlich zwei Möglichkeiten:

  1. Du gehst auf Partnersuche für dieses spezielle Tier. Sprich: Du suchst einen Kandidaten in derselben Altersgruppe, dessen aktueller Halter dir sehr genau sagen kann, wie der Vierbeiner so drauf ist. Und dann schaust du, ob er zu deiner Katze passt. Hast du beispielsweise ein sehr dominantes Exemplar zu Hause, kannst du keinen Löwen brauchen, der sich selbst als Boss aufspielen möchte. Das kann schnell Krieg geben. Zwei Paniknudeln zu vergesellschaften, ist ebenfalls eher unhilfreich, weil beide sich in ihrer Angst eher anstacheln werden, anstatt sich gegenseitig Halt zu geben. Mit einem gechillten Fels in der Brandung wäre dein Angsthase besser bedient. Bei vielen Tieren spielt auch das Geschlecht eine Rolle: Katzen und Kater spielen unterschiedlich; eine feine Dame wird mit einem richtigen Bollerkopf daher unter Umständen wenig anzufangen wissen. Dann gibt es wiederum Kater, die keine männlichen Götter neben sich dulden, dafür aber ohne Murren einer Katzendame das Zepter überlassen. Du musst deinen Stubentiger hier wirklich gut einschätzen können, damit du am Ende eine Entscheidung zu seinem Besten triffst.
  2. Du fährst die Kitten-Schiene. Gut sozialisierte Kitten sind gewöhnlich relativ anpassungsfähig und neigen nicht dazu, deiner Katze prompt den Rang streitig machen zu wollen. Wenn dein Tier bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat und es vorzieht, auch einfach mal in Ruhe gelassen zu werden, ist es klar zu empfehlen, zwei statt einem Kitten zu adoptieren: Das klingt zwar gruselig, verhindert aber, dass dein Alteingesessener wegen ununterbrochener Spielaufforderungen verzweifelt. Bei zwei kleinen Rabauken kann Groß-Miez mitspielen, wenn sie mag, und verduften, wenn’s ihr zu bunt wird. Die Zwerge werden sie dann gewöhnlich in Frieden lassen: Immerhin sind sie auch miteinander ausreichend beschäftigt.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Als Sonny wegen seiner OP außer Gefecht gesetzt war, hat Buddy – der schlimmste Raufbold, den ich bisher hatte – sich an die Pfoten vom Boss geheftet, um seine tägliche Dosis Balgerei zu bekommen. In diesen Momenten wünschte der Boss sich wahrscheinlich sehnlichst ein gleichaltriges Gegenstück herbei, das auch mal ein Nein akzeptieren würde. Das zu finden, gestaltete sich allerdings schwierig, weil Monsieur einerseits todsicher ist, der Herrscher dieses Planeten zu sein, andererseits aber regelmäßig daran scheitert, seine Stellung gegenüber Artgenossen zu behaupten. Und weil er eine furchtbare Drama Queen ist, bedeutet jeder noch so kleine verlorene Kampf für ihn einen Weltuntergang.

Du kannst dann nicht einfach loslegen und Katze für Katze als Kumpel durchtesten.

Womit der Boss allerdings prima klar kommt, sind Kitten: Die zeigen sich anfangs noch beeindruckt, wenn er sich dazu herablässt, zu fauchen, und den Rest kann der Zweibeiner erledigen. Wenn du das Tier mit Hausrecht von Anfang an mit Privilegien überschüttest, checken Kitten unheimlich schnell, dass sie die zweite Geige spielen – und gewöhnlich hat man Glück und sie rebellieren nie groß dagegen an. Da der Boss mit seinen sieben Jahren nicht mehr der jüngste ist, bekam er mit Buddy und Sonny ein dynamisches Duo zur Seite gestellt, das sich auch mal ohne ihn beschäftigt. Und: Es läuft.

Maine Coon Trio
Und wie es läuft!

Wenn der Zuwachs eintrudelt

Normalerweise ist es ratsam, den felinen Neuzugang vorerst in einem Zimmer zu separieren. So kann er sich zunächst ein wenig eingewöhnen. Die Tiere riechen einander durch die Tür und nehmen so in sicherem Abstand erstmals Kontakt auf. Je nach dem, wie die Katzen sich verhalten, kannst du dann früher oder später anfangen, für eine kleine Weile in deinem Beisein die Tür zu öffnen. Wenn’s gut läuft, kannst die Häufigkeit und Dauer dieser Dates im Verlauf immer weiter erhöhen – bis die Tür schließlich ganz offen bleibt.

Dein Stubentiger wird den Zuwachs zunächst als Eindringling in seinem Revier abstempeln. Immerhin gehört deine Wohnung seiner Ansicht nach ihm: Die neue Pelzkugel macht sich nun unverschämterweise in seinem Territorium breit. Deswegen ist es völlig normal, wenn deine Katze bei der Konfrontation mit dem Eindringling faucht und knurrt.

Du musst die Tiere jetzt genau beobachten, um zu sehen, wann es ihnen zu viel wird. Wenn der neue Vierbeiner entspannt bleibt und frohen Mutes weiter erkundet, lass es ruhig laufen. Wenn der Neuling in Schockstarre fällt und zitternd in einer Zimmerecke kauert, erlös ihn und trenn die Tiere wieder. Dasselbe gilt, wenn beide Katzen sich aufeinanderstürzen und Blut fließt: Das ist leider ein ganz mieses Zeichen und bedeutet, dass die Streithähne eine ganze Weile separiert gehören, bis ein erneuter Versuch gestartet werden kann. Wenn du vom Terminator attackiert wurdest, bist du auch nicht scharf auf ein baldiges Wiedersehen, oder?

Katzen sind tendenziell aber alles andere als scharf auf blutige Auseinandersetzungen, weswegen dieser Worst Case nicht unbedingt eintreffen muss. Gerate also nicht von vornherein in Panik: Das verunsichert die Tiere nur zusätzlich.

Bleib wachsam, aber möglichst entspannt, und belohne jede positive Annäherung der Miezen. Zeig besonders deinem Tiger, dass du es absolut grandios findest, wenn er freundlich zu eurem neuen Familienmitglied ist. Knuddel ihn, wenn er das mag, lob ihn überschwänglich und gib ihm sein Lieblingsleckerli. Demonstriere ihm ganz klar, dass er deine Nummero Uno ist und auch bleiben wird! Der Zuwachs wird ihm seinen Posten nicht wegnehmen – das muss er wissen. Selbst wenn da jetzt ein herzallerliebstes Katzenbaby durch deine Wohnung tapst, spielt dein Alteingesessener die erste Geige.

Das ist wie mit Kindern: Kümmert Mama sich plötzlich nur noch um das Baby, wird das vernachlässigte ältere Geschwisterchen zwangsweise irgendwann einen Groll gegen den Zwerg hegen. Natürlich kann der nichts für Mamas Fehler, aber schlussendlich ist er trotzdem derjenige, der als Mobbingopfer herhalten muss.

Das ist eine richtig bescheidene Situation, die du unter allen Umständen vermeiden solltest.

Jeder tickt anders

Vergesellschaftungen hängen massiv vom Charakter der beteiligten Vierbeiner ab – und von deiner Fähigkeit, die Tiere bei der Zusammenführung richtig einzuschätzen. Keiner kann dir vorher sagen, wie die Fellmonster reagieren werden und wie schnell sie sich zusammenraufen. In jedem Fall sind es die Katzen, die das Tempo vorgeben: Hetzen lassen sie sich nicht, damit machst du es ihnen bloß schwerer.

Es hilft auf jeden Fall, wenn du deine Katze gut kennst. So weißt du, ob du streng nach Lehrbuch vorgehen musst und kannst auf ihre Eigenheiten eingehen.

Der Boss ist im Kern ein sehr sozialer Zeitgenosse, der nicht ohne Katzenkumpel leben möchte und es traurigerweise auch schon gewöhnt ist, dass ein neues Kitten einzieht. Deswegen habe ich bei ihm beispielsweise guten Gewissens auf die Separierung verzichtet.

Buddy und Sonny brauchten nach der Ankunft einen Moment, bis sie es wagten, aus ihrer Tasche zu springen – der erste Weg führte sie dann zunächst unters Bett. Die Suche nach einem sicheren Versteck ist ein typisches Verhalten: Das Versteck wird zur Homebase, in die sich das neu eingezogene Tier zurückzieht, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. Es geht auf kurze Erkundungstouren, aber wenn die neue Umgebung zu gruselig wird, flitzt es zurück ins sichere Hauptquartier. Das kann sich über Tage hinziehen.

Buddy und Sonny hielten es in ihrer Homebase aber nicht lange aus. Sie zogen schon nach wenigen Minuten los, um die Lage zu sondieren, und überschlugen sich fast vor Begeisterung, als ich ihnen eine Runde Party mit einem Federwedel anbot. Das war ziemlich genau, was ich mir erhofft hatte: Ich hatte nämlich bewusst die unerschrockeneren Kandidaten aus den beiden Würfen ausgesucht.

Man könnte jetzt meinen, dass das widersinnig wäre, weil unerschrockene Kandidaten womöglich auch respektloser auftreten könnten – das Ding ist aber, dass der Boss ein Problem mit fauchenden Furien hat. Er ist ein relativ furchtloser Zeitgenosse, der mit hysterischen Paniknudeln wenig anfangen kann. Im Gegenteil: Das macht ihn aggressiv. Er mutiert dann zum Bully – und der Angsthase ist das Opfer.

Kein gutes Fundament für eine Katerfreundschaft.

Während die Babys den Federwedel jagten, saß der Boss neben mir und ließ sich knuddeln. Gelegentlich stapfte er zu den Neuankömmlingen hinüber, checkte ihren Geruch und verteilte erste vorsichtige Nasenstupser. Die Zwerge reagierten darauf eher eingeschüchtert, tauten aber im Verlauf so schnell auf, dass wir den Abend schon gemeinsam vorm Nagarium der Wüstenrennmäuse verbringen konnten.

In den nächsten Tagen gab’s immer nur dann ein Fauchen oder Knurren vom Chef, wenn die Kitten die Regeln brachen. Den Kopf an seiner Nase vorbei in den Futternapf stecken, ihm sein Spielzeug aus den Pranken klauen, an seinem Schwanz ziehen, seinen Thron alias seine Kratztonne belagern: Das alles zog (zurecht) ein fettes Nein! seinerseits nach sich. Solche kleinen Erziehungsmaßnahmen sind auch notwendig, damit ihm die Minis nicht prompt auf der Nase herumtanzen.

Ansonsten wurde er mehr bespaßt, mehr geknuddelt und mehr verwöhnt als die Zwerge, bekam mehr Leckerlis und mehr Aufmerksamkeit, und sobald er freundlich gegenüber den Babys war, wurde er in den Himmel gelobt. Er nahm den Einzug der beiden entsprechend ziemlich entspannt hin.

Buddy und Sonny respektierten ihn, ihre Behandlung als zweite Geige hinderte sie aber nicht daran, sich jedem Zweibeiner in Reichweite mit Begeisterung an die Fersen zu heften. Sie nahmen die Bevorzugung vom Boss nicht übel. In der freien Natur kommen Kitten schließlich auch nicht auf die Welt, um sich prompt andererkatz’ Revier unter die Kralle zu reißen.

Gegenseitiges Putzen und gemeinsames Spielen und Balgen waren erstaunlich schnell an der Tagesordnung. Als der Trubel um Sonnys Krankheit losging, kriselte es ein wenig, weil all die Aufmerksamkeit für das Kränkelchen sowohl dem Boss als auch Buddy sauer aufstießen, doch das haben wir mittlerweile überwunden.

Putzsession
Lass dich schrubben, Kumpel!

Ist es das wert?

Mitzuerleben, wie die Tiere mehr und mehr zusammenwachsen, ist schlichtweg genial. Drei Fellbomben, die dich beim Fangen Spielen über den Haufen rennen? Die täglichen Putzsessions, bei denen Papa Bär Waschanlage für die Halbstarken spielt? Drei Kater, die sich um ein neues Spielzeug scharen und es sich gegenseitig immer wieder mit den Pranken zuschubsen? Gurr- und Schnurrkonzerte, Nasenküsse, gegenseitiges Anschmiegen und freundschaftliches Betreteln? Wie viele Beweise braucht die Welt noch, dass Katzen nicht in Iso-Haft gehören?

Klar, Vergesellschaftungen laufen nicht immer so unverschämt glatt wie bei meinem Trio – manchmal raubt einem der Prozess den letzten Nerv. Aber wenn zwei (oder mehr) Katzen erst einmal zusammengefunden haben, kannst du dir sicher sein, dass du ihr Leben um ein Vielfaches lebenswerter gemacht hast. Nicht jedes Tier geht gern auf Tuchfühlung mit Artgenossen, das bedeutet aber nicht, dass es seine Zeit allein verbringen möchte. Hin und wieder gibt es zwar Tiere, die so mies sozialisiert sind und dermaßen bescheidene Erfahrungen sammeln mussten, dass Mitkatzen für sie puren Stress bedeuten – das ist aber die Ausnahme, nicht die Regel.

Kein Zweibeiner kann eine Katze ersetzen. Schon gar nicht, wenn er täglich stundenlang das Haus verlässt, um Katzenfutter zu verdienen. Eine Wohnungskatze wartet dann zehn Stunden verzweifelt auf irgendeine Form von Input. Die Fellmaus, die du ihr dalässt, bringt ihr nichts. Das ist so, wie wenn man dich in einen Raum sperrt, in dem nichts als ein Fernseher steht: Einen Tag kannst du dich mit Hartz IV-TV vielleicht noch mühsam über Wasser halten, aber allerspätestens am zweiten Tag reißt du die Tapete von den Wänden und versuchst, das Türschloss mit deinen Fingernägeln zu knacken. Zehn Stunden fühlen sich dann plötzlich an wie 200. Wenn sich das für dich mies anhört, willst du das dann etwa deiner Katze antun?

Natürlich kostet der Zusatz mehr, sorgt für zusätzliches Chaos in deiner Bude und trampelt sicher hin und wieder verstärkt auf deinen Nerven herum – aber wenn du das Beste für deinen haarigen Schatz willst, gehört das einfach dazu. Dafür wird es dir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern, deine Katzenkumpel gemeinsam in Aktion zu sehen. Und du kannst dir sicher sein: Den Spaß, den du mit einer Katze hast, verdoppelst du mindestens, wenn ein zweites Tier einzieht!

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4 Kommentare

  1. Danke für diesen Bericht. Wir stecken gerde mittendrinnen in einem Versuch von neuer Katze. Seit gestern ist Balu hier und mein sonst so selbstsicheres Mädchen hat sich unter das Bett verkrümmelt. Positiv betrachtet haben sie sich nicht gleich die Köppe eingeschlagen. Jetzt hoffe ich darauf das sich die zwei Helden aneinander gewöhnen können.

    1. Hallo Merle,
      ich halt dir und deinen Miezen die Daumen! Die erste Zeit erfordert leider immer vieeeel Geduld, aber im Großteil der Fälle zahlt sie sich ja voll und ganz aus und aus dem Uno wird ein dynamisches Duo. Ich hoffe, deine Kleine wagt sich bald unterm Bett hervor und sie und Balu werden gute Kumpels!

  2. Super Artikel! Ich hoffe ja, dass unsere Angsthasen auch bald aus ihrer Schale finden. Wir haben uns ja für die Kombination Katze/Kater entschieden, doch glücklicherweise ist unsere Züchterin erfahren genug und hat uns ja daher das Angebot unterbreitet die Katze zurückzubringen, falls der Kater zu rabiat mit ihr spielt. Ich denke, eine gewisse Einsichtigkeit ist angebracht. Wenn man partout merkt, dass seine zwei Katzen viel zu unterschiedliche Charaktere haben, sollte man handeln, denn sonst sind beide Tiere und auch der Katzenhalter, unglücklich. Ich freue mich, dass sich dein Senior so gut mit dem Nachwuchs versteht und bin auch immer dankbar, für alle deine Ratschläge.
    Bezüglich der Einzelhaltung, ich kenne leider sehr viele Personen, die ihre Katzen alleine halten und standhaft behaupten, dass die Tiere dies genießen. Es mag sein, dass wenn sie alleine sind, sie anfangs schneller Vertrauen zu ihren neuen Dosenöffner finden, aber auf Dauer werden sie doch verhaltensgestört, denn wir Menschen können niemals den felligen Kumpel ersetzen, den sie wirklich brauchen.

    1. Danke dir! Die Kleinen trauen sich bestimmt bald vermehrt raus. Da die beiden sich ja auch schon kennen, habt ihr da gute Chancen, dass sie zusammenwachsen! Am Ende hat wahrscheinlich dein Mädel die Hosen an und wird sich Aiden entsprechend erziehen.
      Es stimmt auf jeden Fall, dass man die Reißleine ziehen muss, wenn zwei Tiere überhaupt nicht miteinander harmonieren. Ich hab das auch schon durch – ist eine richtig miese Situation, aber man trägt nun mal die Verantwortung dafür, dass es seinen Schützlingen gut geht.
      Wie wahr – bei manchen Menschen redet man wirklich gegen Wände. Es scheint irgendwie menschlich zu sein, dass man sich Missstände schön redet, damit man nichts ändern muss… Für den Zweibeiner ist es vielleicht einfacher so, aber dem Vierbeiner tut man keinen Gefallen.

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